https://www.rationalgalerie.de/home/cdu-kriegsgewinner CDU-KriegsgewinnerFriedrich Merz macht mobilAutor:Uli GellermannDatum: 26.02.2025 Artikel teilenDie CDU postet ihr Credo auf Facebook: „Die Ukraine muss den Krieg gewinnen“. Das ist ein Glaubensbekenntnis, denn dem „Muss“ der Merz-CDU stehen die russischen Truppen im Weg. Und dass die sich von Friedrich Merz beeindrucken lassen, ist unwahrscheinlich.BlackRock Asset Management Deutschland Hinter dem möglichen nächsten Kanzler Deutschlands steht eine beeindruckende ökonomische Macht. Zwar hat er sein Mandat als Aufsichtsratsvorsitzender von BlackRock Asset Management Deutschland, dem deutschen Ableger des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock, taktisch niedergelegt; aber keiner glaubt, dass damit die Fäden zwischen dem Profitgeier BlackRock und Merz gekappt sind. Freund des israelischen Genozid-Chefs Auch und gern ist Merz ein Freund des israelischen Genozid-Chefs, dem er in einem Telefonat versicherte, dass der trotz eines internationalen Haftbefehls bei einem Besuch in Deutschland nicht festgenommen würde. Merz ist ein asozialer Gegner des Bürgergelds und plädiert für eine „Existenzsicherung“ mit einem Betrag von 132 bis 278 Euro. Dass der Millionär Merz auch für eine europäische Armee eintritt, ist selbstverständlich: Daran ist was zu verdienen, und wo Geld verdient wird, ist Merz zuhause. Reserve für den Kriegseinsatz Manchmal rutschen dem Merz Wahrheiten raus: „Wir erleben mittlerweile einen Sozialtourismus dieser (ukrainischen) Flüchtlinge: nach Deutschland, zurück in die Ukraine, nach Deutschland, zurück in die Ukraine.“ Wer den Ukrainekrieg gewinnen will, der kann eigentlich nicht gegen diese Form von Sozialtourismus sein. Schließlich betrachtet die Ukraine diese Flüchtlinge als letzte Reserve für den Kriegseinsatz und die sollten während ihrer zeitweiligen Auszeit gut alimentiert sein.Sieg in der Ukraine Merz wird Kanzler einer Koalition sein. Ob es eine mit der SPD oder eine mit den GRÜNEN sein wird, ist egal: Beide Parteien setzen wie März auf einen Sieg in der Ukraine. Auf das bisschen Sozialgedöns, auf das die SPD mit einem Kanzler Merz verzichten müsste, ist angesichts der Aussicht auf ein Irgendwie-Mitregieren nicht wichtig.Die Ukraine wird den Krieg nicht gewinnen.Die Ukraine wird den Krieg nicht gewinnen. Daran wird auch ein Kanzler Merz nichts ändern. Auch die von ihm gewünschte europäische Armee hat schon verloren, bevor sie aufgestellt ist, wenn ihr Auftrag der Kampf gegen Russland sein sollte. Die Russen sollten Merz und seine Freunde mal zu einer Besichtigung der russischen Truppen einladen. Deren Kommandeure und Soldaten sind Kinder jener russischen Geschichte, die den Deutschen bei Stalingrad und anderswo gezeigt hat, was sie erwartet, wenn sie glauben, sie könnten gegen Russland gewinnen.