Auf einer Pressekonferenz zusammen mit dem Franzosen Emmanuel Macron gab Trump bekannt, dass er mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über einen europäischen Friedenseinsatz in der Ukraine gesprochen habe. Laut Trump hat Putin dagegen keine Einwände. »Er wird es akzeptieren. Ich habe ihm die Frage gestellt. Er strebt keinen Weltkrieg an. Er habe damit kein Problem«, sagt Trump. Russland hat zuvor behauptet, ein solcher Versuch sei inakzeptabel, doch nun scheint der Kreml in dieser Frage zu schwanken. Trump behauptet auch, dass die Ukraine möglicherweise verlorenes Territorium zurückgewinnen könne, der Prozess aber langwierig und schwierig sein werde. »Wir werden sehen.« Es handele sich um eine Verhandlung, die gerade erst begonnen habe, fügt er hinzu. Parallel dazu schreibt Trump auf Truth Social, dass er sich derzeit in bereits »ernsthaften Gesprächen« mit Putin über die Beendigung des Krieges in der Ukraine befinde. »Die Gespräche kommen gut voran«, schreibt er. Trump behauptet auch, dass er damit rechnet, bald sein geplantes berüchtigtes Mineralienabkommen zwischen den USA und der Ukraine zu unterzeichnen, ein Abkommen, das er als für beide Länder vorteilhaft bezeichnet. Gleichzeitig wird aus Moskau berichtet, dass Russland daran arbeite, ein persönliches Treffen zwischen Trump und Putin herbeizuführen. Wann dies geschehen kann, ist jedoch unklar. Trump lehnte bisher die Idee ab, Selenskij in die bevorstehenden Verhandlungen mit Russland einzubeziehen.