Im Gespräch erklärt die Kommunikationswissenschaftlerin Merja Mahrt, warum der Einfluss von sozialen Medien auf politische Wahlentscheidungen überbetont wird – und wieso andere Faktoren stärker mitgedacht werden müssen Spätestens seit der US-amerikanischen Präsidentschaftswahl von 2016 wird der Einfluss von sozialen Medien auf unser Wahlverhalten diskutiert. Auch im Kontext der deutschen Bundestagswahl wurde vielfach auf die entscheidende Rolle von Plattformen wie TikTok, X oder Instagram verwiesen. Dabei zeigt die Wahlforschung, dass andere Faktoren ausschlaggebend sind. Im Interview erklärt die Kommunikationswissenschaftlerin Merja Mahrt, woran es liegen könnte, dass der Einfluss von sozialen Medien auf die politische Meinungsbildung oft überschätzt wird.der Freitag: Frau Mahrt, wie relevant waren soziale Medien für die Bundestagswahl?Merja Mahrt: Sicherlich sehr relevant. Aber ihr tatsächlicher Einfluss lässt sich nur schwer erfassen. Grundsätzlich kanLesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag.