Mexikos Nationalstadion und der Streit um 14.000 „Freikarten“

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03.06.2026 11.47Online seit heute, 11.47 UhrBei der zusammen mit den USA und Kanada ausgetragenen Fußballweltmeisterschaft erfolgt am Donnerstag in einer Woche in Mexiko der Anstoß. Austragungsort ist das Nationalstation in Mexiko-Stadt, in dem somit nach 1970 und 1986 zum dritten Mal eine Weltmeisterschaft eröffnet wird. Für Aufsehen sorgte im Vorfeld nun ein Streit um 14.000 Freiplätze, hinter denen eine mit dem Bau des Stations zusammenhängende und somit jahrzehntealte Vereinbarung steht.IMAGO/ZUMA Press Wire/Marco GonzalezKonkret wurden in den 1960er Jahren noch vor Fertigstellung der auch als Atzekenstadion und nun offiziell als Estadio Banorte bezeichneten Spielstätte 600 Logen und 8.000 Tribünenplätze verkauft. Hintergrund des Geschäfts waren ausgehende Finanzmittel, das Besondere eine für 99 Jahre ausgelegte Zusage.Diese erlaubt es den 14.000 Titulares de Palcos y Plateas (dt.: Logen- und Tribünenplatzinhaber), bis 2065 das Stadion ohne Zusatzkosten zu besuchen – egal ob für Spiele der mexikanischen Meisterschaft, Konzerte oder eine Messe mit dem Papst, wie es zu Wochenbeginn beim Sportportal Spox dazu hieß.Daran soll sich auch bei den insgesamt 19 im Stadion anstehenden WM-Spielen nichts ändern. „Unsere Logen- und Tribünenplätze werden respektiert. Wir werden nichts bezahlen“, zitierte das Fußballmagazin „ballesterer“ hier einen Vertreter der Betroffenen samt Verweis auf eine offenbar erfolgreiche Klage gegen den Internationalen Fußballverband (FIFA).Ob dem so ist, muss sich dennoch erst weisen. Den Angaben zufolge warten die Titulares de Palcos y Plateas rund eine Woche vor dem Eröffnungsspiel offenbar noch immer auf die Zusendung der Tickets.