Trumps Ex-Berater will sich in Dokumentenaffäre schuldig bekennen

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04.06.2026 19.17Online seit heute, 19.17 UhrDer wegen unrechtmäßigen Umgangs mit vertraulichen Regierungsdokumenten angeklagte Ex-Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, John Bolton, will sich laut US-Medienberichten schuldig bekennen.Bei einer für den 26. Juni angesetzten Gerichtsanhörung werde Bolton ein Schuldbekenntnis ablegen und in die Zahlung einer Strafe von mehr als zwei Millionen Dollar (1,7 Millionen Euro) einwilligen, berichteten heute der Nachrichtensender CNN und andere Medien unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Kreise.Bolton würde damit einen Kursschwenk vollziehen. Im Oktober hatte der vom Trump-Berater zum Trump-Kritiker gewandelte Politveteran vor dem Bundesgericht im US-Bundesstaat Maryland auf nicht schuldig plädiert und alle 18 gegen ihn erhobenen Anklagepunkte zurückgewiesen.Inzwischen erzielte Bolton aber laut CNN eine außergerichtliche Vereinbarung mit der Staatsanwaltschaft. Demnach wird sich der 77-Jährige in einem Anklagepunkt der illegalen Aufbewahrung von Geheimdokumenten schuldig bekennen. Dem Sender zufolge kann er für diesen Anklagepunkt eine maximale Haftstrafe von fünf Jahren erhalten – doch ist auch möglich, dass er einer Haftstrafe entgeht.