Trump: Vance und Rubio sollen ihm gemeinsam nachfolgen

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03.06.2026 20.10Online seit heute, 20.10 UhrUS-Präsident Donald Trump hat für die Präsidentschaftswahl 2028 eine gemeinsame Kandidatur von Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio ins Gespräch gebracht. „Ich mag beide. Ich mag sie gemeinsam“, sagte Trump in einem Podcast der Zeitung „New York Post“. Er fügte hinzu: „Ich weiß nicht, wie man sie schlagen könnte, wenn sie zusammen antreten.“Trump sagte weiter, die beiden müssten sich noch auf eine gemeinsame Kandidatur einigen, aber „sie verstehen sich wirklich sehr gut“. Er legte sich nicht fest, wer von beiden in diesem Fall als Präsidentschaftskandidat antreten solle und wer als Vize. Rubio und Vance gelten als Rivalen um die Trump-Nachfolge. Beide hatten zuletzt ihre Freundschaft betont.Streit mit Netanjahu bestätigtGegenüber der „New York Post“ bestätigte Trump auch einen hitzigen Wortwechsel mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu angesichts dessen Libanon-Strategie. Er räumte ein, dass er seinen engen Verbündeten in einem am Montag geführten Telefonat beschimpft habe. Er sei „ein wenig verärgert“ darüber gewesen, dass sich Netanjahu „ständig mit dem Libanon anlegt“, führte Trump aus.„Ich habe ihm gesagt: ‚Bibi, wir müssen damit aufhören.‘“ Zugleich betonte Trump in dem Interview sein enges Verhältnis zu Netanjahu. Er habe „eine sehr gute Beziehung“ zu Israels Regierungschef, sagte der US-Präsident. „Wir arbeiten gut zusammen (…) Ich mag Bibi sehr.“Trump stellt sich hinter rechten Kandidaten in KolumbienEbenfalls eine gute Zusammenarbeit stellte Trump dem kolumbianischen Präsidentschaftskandidaten Abelardo de la Espriella in Aussicht. Er sicherte ihm seine „vollständige und uneingeschränkte Unterstützung“ zu. Trump bezeichnete den Kandidaten als „klugen, starken und entschlossenen Anführer“ und erklärte, dessen Wahlsieg sei wichtig für die Zukunft Kolumbiens und die Beziehungen zu den USA. Der rechte Kandidat trifft am 21. Juni in der Stichwahl auf den linken Senator Ivan Cepeda.Iowa: Niederlage für Trump-KandidatenDass eine Unterstützung Trumps nicht automatisch zum Wahlsieg führt, musste unterdessen der US-Kongressabgeordnete Randy Feenstra feststellen. Er verlor die republikanische Vorwahl für das Gouverneursamt im Bundesstaat Iowa gegen den Geschäftsmann Zach Lahn mit weniger als einem Prozentpunkt Rückstand. Vor Feenstras Niederlage hatte sich der US-Präsident noch damit gebrüstet, dass alle von ihm unterstützten Kandidaten in diesem Jahr bisher erfolgreich gewesen seien. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.