US-Handelsbeauftragter: Halten uns an Zollobergrenzen

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04.06.2026 16.59Online seit heute, 16.59 UhrDie USA werden sich dem Handelsbeauftragten Jamieson Greer zufolge an vereinbarte Zollobergrenzen etwa mit der EU und Japan halten. „Wir verstehen, dass ein Deal ein Deal ist“, sagte Greer heute am Rande eines Treffens der Industriestaaten-Organisation OECD in Paris zu Journalisten. In den mit der EU und Japan geschlossenen Handelsabkommen stehen als Obergrenze Zollsätze von jeweils 15 Prozent.Die Gesetzgebung der EU dazu ist allerdings noch nicht abgeschlossen, soll aber noch im Juni über die Bühne gehen. Die USA hatten sich in den Abkommen deutlich bessere Bedingungen gesichert. So soll beispielsweise die EU auf US-Industriegüter keine Zölle mehr erheben dürfen.In dieser Woche hatte die US-Regierung für neue Unsicherheit gesorgt. 60 Handelspartnern wurde mit zusätzlichen Zöllen gedroht – darunter sind die EU, China, Kanada und Indien. Hintergrund ist der Vorwurf der Vereinigten Staaten, dass die betroffenen Länder nicht effektiv genug gegen den Handel mit Produkten vorgehen, die mit Zwangsarbeit hergestellt wurden. Die EU hat dies als haltlos zurückgewiesen und pocht auf die Umsetzung des Handelsabkommens. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.