04.06.2026 22.27Online seit heute, 22.27 UhrUS-Präsident Donald Trump will der heimischen Kohleindustrie mit Notstandsbefugnissen fast 700 Millionen Dollar (603 Mio. Euro) zur Verfügung stellen. Trump kündigte heute an, dafür den Defense Production Act zu nutzen.Dieses Gesetz aus der Zeit des Kalten Krieges räumt dem Präsidenten weitreichende Eingriffsrechte in Industrien ein, die als entscheidend für die nationale Sicherheit gelten. Mit den Mitteln sollen mehr als ein Dutzend Kohlekraftwerke modernisiert sowie der Bau von zwei neuen Anlagen und einem Exportterminal an der Westküste finanziert werden.Die US-Regierung stuft die Energiepolitik als Frage der nationalen Sicherheit ein. Damit soll unter anderem der hohe Strombedarf von Rechenzentren für künstliche Intelligenz (KI) gedeckt und die Abhängigkeit vom Ausland verringert werden.Der Branchenverband National Mining Association begrüßte den Schritt. Die Förderung stärke eine Energiequelle, die Verbraucher vor Preisschwankungen schütze, erklärte Verbandschef Rich Nolan. Umweltschützer kritisierten die Pläne hingegen scharf. Die Organisation Sierra Club sprach von einer steuerfinanzierten Subvention für eine umweltschädliche Industrie und kündigte rechtliche Schritte an. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.