„Zeit“-Chef: Tonaufnahme „unter Druck“ herausgegeben

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13.10.2026 20.20Online seit heute, 20.20 Uhr„Zeit“-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo hat der Darstellung des Hamburger Landgerichts widersprochen, wonach eine Journalistin seines Hauses freiwillig Tonaufzeichnungen im Zusammenhang mit dem Block-Prozess den Ermittlungsbehörden ausgehändigt habe.Dass die Herausgabe der Aufnahmen freiwillig geschehen sei – wie das Landgericht in einer Erklärung behaupte – sei grotesk, sagte di Lorenzo heute laut dpa in einem schriftlich geführten Interview.„Wir sind stark unter Druck gesetzt worden: Mit der Übergabe konnten wir eine Durchsuchung abwenden und immerhin vermeiden, dass noch viel mehr Unterlagen und Material beschlagnahmt werden.“ Er könne sich in seiner seit 2004 andauernden Amtszeit als Chefredakteur an keinen vergleichbaren Übergriff erinnern, sagte di Lorenzo.In einer Mitteilung des Landgerichts hatte es zuvor geheißen, dass die betroffene „Zeit“-Journalistin „von der ihr eingeräumten Abwendungsbefugnis Gebrauch gemacht und die geforderten Gegenstände freiwillig herausgegeben“ habe. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.