Weitere Verhandlungsblöcke mit Ukraine und Moldau eröffnet

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13.10.2026 23.32Online seit gestern, 23.32 UhrDie Europäische Union treibt die Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine und Moldau voran. Auf Beitrittskonferenzen in Luxemburg wurden heute Gespräche über zwei weitere Themenblöcke begonnen. Vertreter der 27 EU-Staaten hatten für diesen Schritt am Vortag grünes Licht gegeben.Die irische EU-Ratspräsidentschaft sprach in Hinblick auf die Ukraine von einem weiteren Meilenstein für das von Russland angegriffene Land.Konkret geht es bei den neuen Themenblöcken um den Binnenmarkt sowie um Wettbewerbsfähigkeit und inklusives Wachstum. Zum Binnenmarkt gehören etwa der freie Waren-, Dienstleistungs- und Kapitalverkehr sowie die Arbeitnehmerfreizügigkeit, zur Wettbewerbsfähigkeit Themen wie die Wirtschafts- und Steuerpolitik, Bildung und Forschung.Die Entscheidung zur Ausweitung der Verhandlungen gilt für beide Länder als wichtiges Zeichen, dass sich ihre Reformanstrengungen lohnen. In dem Verhandlungsprozess zur Aufnahme in die EU soll sichergestellt werden, dass ein Kandidatenland alle Voraussetzungen für eine Mitgliedschaft erfüllt.Neben der Ukraine und Moldau streben vor allem die Westbalkanländer Montenegro, Albanien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Nordmazedonien und der Kosovo in die EU.Am weitesten im EU-Aufnahmeprozess ist Montenegro. Dem Land mit nur rund 620.000 Einwohnern und Einwohnerinnen wurde zuletzt bescheinigt, die Beitrittsverhandlungen bis Ende 2026 abschließen zu können, wenn es das Reformtempo beibehält.