Litauen meldet „versuchten Sabotageakt“ auf Starlink

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18.10.2026 15.17Online seit heute, 15.17 UhrIn Litauen haben die Behörden nach Angaben der Regierung in der Nacht auf heute einen versuchten Brandanschlag auf ein Unternehmen registriert, das Ausrüstung für das US-Kommunikationssystem Starlink beherbergt.Der „versuchte Sabotageakt“ sei „offensichtlich Teil der hybriden Kriegsführung Russlands“, sagte Ministerpräsident Mindaugas Sinkevicius dem öffentlich-rechtlichen Sender LRT. Weitere Ermittlungen müssten nun ergeben, wer genau den Befehl erteilt habe.In den Räumlichkeiten des Unternehmens, in denen Satellitenantennen und eine Leitstelle untergebracht sind, sei in der Nacht Brandbeschleuniger gefunden worden, teilte Sinkevicius mit. Die Antennen stellten sicher, dass das Starlink-System funktioniere, „was natürlich der Ukraine hilft“. Zum Ort des Vorfalls machte Sinkevicius keine Angaben.„Ähnliche Aktionen“ habe es zuletzt überall in Europa gegeben, sagte der Regierungschef weiter. „Es ist offensichtlich, dass der Vorfall Teil der hybriden Kriegsführung Russlands ist, denn Russland führt immer wieder Sabotageakte aus.“Im September war eine Starlink-Einrichtung in Polen in Brand gesetzt worden. Nach Angaben der Regierung in Warschau handelte es sich damals um einen „gezielten Sabotageakt“. In Zusammenhang mit dem Vorfall wurden drei Wochen später mehrere Verdächtige in Deutschland festgenommen. In Bulgarien soll es ebenfalls einen Anschlag auf Antennen gegeben haben.Das Satellitennetz von Elon Musks Unternehmen SpaceX spielt eine wichtige Rolle bei der Kommunikation der ukrainischen Streitkräfte an der Front. Nach Angaben aus Kiew ist das Satellitennetz auch für die Steuerung von Drohnen und für die Drohnenabwehr wichtig. Zuletzt hatte Kiew eine Drosselung des Dienstes registriert.