Tote durch Lawine in Sperrgebiet in Chile

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18.10.2026 07.50Online seit heute, 7.50 UhrIn den chilenischen Anden sind gestern drei Menschen durch eine Lawine ums Leben gekommen. Vier weitere wurden verletzt, wie die Katastrophenschutzbehörde Senapred mitteilte.Alle Betroffenen sollen Medienberichten zufolge chilenische Staatsbürger sein, die laut Behörden an einer Tour in einem gesperrten Gebiet teilgenommen hatten. Das Unglück ereignete sich in der Nähe des populären Skigebiets Portillo.Das liegt rund 150 Kilometer nordöstlich von der Hauptstadt Santiago de Chile an der Grenze zu Argentinien. Auf der Südhalbkugel ist es derzeit Frühling und die Skisaison in Portillo ist vorbei. Wie die nationale Polizei Chiles mitteilte, wurden die sieben Menschen von der Lawine in eine Lagune gezogen.Der Unfall in der Nähe der Laguna del Inca (Inka-Lagune), die auf rund 2.800 Metern Höhe liegt, sei auf „menschliche Nachlässigkeit“ zurückzuführen, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Los Andes, Manuel Rivera, dem Fernsehsender TVN. Trotz Warnungen hätten sich die Besucher in einem gesperrten Bereich aufgehalten.Die Tour habe außerdem zu einer Zeit stattgefunden, in der die Schneeschmelze wegen der höheren Temperaturen am stärksten sei, sagte Rivera. Mit neun bis zehn Metern liege die Schneemenge in Portillo gerade auf einem historischen Höchststand.