15.10.2026 06.50Online seit heute, 6.50 UhrDie Regierung von US-Präsident Donald Trump erwägt einem US-Regierungsvertreter zufolge, Sanktionen gegen Schiffe der sogenannten Schattenflotte zu lockern, die Öl und Ölprodukte unter anderem aus Russland, dem Iran und Venezuela transportiert haben. Damit sollen die extrem hohen weltweiten Frachtkosten gesenkt werden.Im Gespräch sei, dass die USA den Transport von Öl und Ölprodukten, die nicht US-Sanktionen unterliegen, auf bisher sanktionierten Schiffen erlauben könnten. Das erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters gestern.Sanktionen gegen russischen Diesel aufgehobenZiel sei, mehr Rohöl und Raffinerieprodukte aus der Golfregion auf den Markt zu bringen. Vor wenigen Tagen hatte Trump bereits Sanktionen gegen russischen Diesel bis zum 7. April aufgehoben. Der Schritt stieß auf heftige Kritik des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj sowie europäischer Länder und einiger US-Senatoren von Trumps eigener republikanischer Partei.In einer Videobotschaft an den Weltenergiekongress in Riad sagte US-Energieminister Chris Wright nach Angaben der Forschungsgruppe Energy Aspects, dass die Regierung eine Lockerung erwäge. Das US-Energieministerium erklärte dazu, ein solcher Schritt werde Russland nicht helfen, Öl oder Ölprodukte zu transportieren.Großbritannien forderte verschärfte SanktionenGroßbritanniens Finanzminister John Healey forderte seine Amtskollegen beim Jahrestreffen des Internationalen Währungsfonds in Bangkok unterdessen auf, Sanktionen gegen Russlands Schifffahrt zu verschärfen: „Meine Botschaft an die Finanzminister hier zur Ukraine lautet, bei harten Wirtschaftssanktionen gegen Russland Kurs zu halten, insbesondere bei einem strengeren Verbot von Schifffahrtsdiensten, die Putins sanktionsbrechender Schattenflotte den Betrieb ermöglichen.“ Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.