Apple bereitet den lang erwarteten Start seiner KI-Funktionen in China vor. Wie Bloomberg berichtet, plant das Unternehmen, „Apple Intelligence“ im Dezember als Teil des kommenden iOS 27.3-Updates auf den chinesischen Markt zu bringen. Der Weg für Apple Intelligence in China war lang und von strengen regulatorischen Vorgaben geprägt. Die chinesische Regierung verlangt für KI-generierte Inhalte spezielle Sicherheitsbewertungen und Algorithmus-Registrierungen. Um die Zulassung zu erhalten, musste Apple Medienberichten zufolge Zugeständnisse machen und auf lokale Partner setzen.Wie in der EU: Siri AI fehltLaut der South China Morning Post und Bloomberg hat Apple Ende September die Genehmigung erhalten, KI-Modelle des chinesischen Tech-Giganten Alibaba für Apple Intelligence zu nutzen. Diese Modelle beinhalten von der Regierung genehmigte Filter. Für Suchfunktionen und künftige Siri-Features arbeitet Apple zudem mit Baidu zusammen.Trotz der Zulassung wird der Start im Dezember eingeschränkt ausfallen. Neben dem kompletten Fehlen der neuen „Siri AI“ wird Apple auch auf seine hauseigenen Bildgenerierungs-Tools verzichten müssen. Zudem sollen bestimmte Funktionen zur Textgenerierung in einigen Apps limitiert sein.Interessant ist zudem die Parallele zu Europa: Auch in der EU fehlt „Siri AI“ aufgrund regulatorischer Hürden des Digital Markets Act weiterhin. Apple betonte jedoch erst kürzlich bei der Vorstellung des HomeView per Pressemeldung, man arbeite konstruktiv mit der EU zusammen, um auch hier eine Lösung für den Start des Sprachassistenten zu finden. Das geht aus dem Kleingedruckten der Präsentation hervor.Der Beitrag Noch ohne Siri AI: Apple Intelligence startet im Dezember in China erschien zuerst auf Apfelpage.