Autozulieferindustrie baute im Vorjahr 3.000 Jobs ab

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15.10.2026 14.22Online seit heute, 14.22 UhrIn der österreichischen Autozulieferindustrie waren 2025 nach Eigenangaben 73.900 Personen beschäftigt, um 3.000 weniger als ein Jahr zuvor. Das ist ein Rückgang um vier Prozent, inklusive Zeitarbeiterinnen und Zeitarbeiter waren es gar 4,5 Prozent.„Wir reden hier vom industriellen Kern des Landes“, sagte heute Dietmar Schäfer, Vorsitzender der ARGE Automotive Zulieferindustrie. Auch der Umsatz sank: Er lag im Vorjahr bei 26,87 Mrd. Euro, um 5,5 Prozent weniger als 2024.„Branche ist unter Druck“„Die Branche ist unter Druck“, sagte auch Herwig Schneider vom Industriewissenschaftlichen Institut (IWI). Bei einem Pressegespräch der Autozulieferer wurde deshalb erneut der Ruf nach „Technologieoffenheit statt Verbrennerverbot“ laut. Zudem fordert die Branche weniger Bürokratie und Berichtspflichten.Auch wenn das Gros der Lieferungen an die Autohersteller nicht den Motor betreffe, biete der E-Motor deutlich weniger Wertschöpfung für die Industrie, so Schäfer. Bis zu 30 Prozent an Wertschöpfung könnte eine umfassende Elektrifizierung kosten – wenngleich auch klar sei, dass sich der Individualverkehr am Ende des Tages durchsetzen werde.Unsicherheit bleibt hochSeit 2019 gingen in der Branche nach Angaben der ARGE 8.000 Jobs verloren. IWI-Experte Schneider sagte, der Personalabbau werde weitergehen. Die Zahlen seien allerdings „nicht mehr ganz so grausliche wie letztes Jahr“. Eine Kurzfristprognose, wie es weitergeht, sei aber mit hohen Unsicherheiten belastet. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.