Mit Siri AI und A19: Das steckt im neuen Apple TV 4K

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Das erwartete Update des Apple TV 4K ist da: Apple aktualisiert seine TV-Box mit einem nicht ganz aktuellen Chip und spendiert eine neue Fernbedienung.Apple hat heute eine neue Generation seiner Streamingbox Apple TV 4K vorgestellt. Das Gerät erhält mit dem A19-Chip deutlich mehr Rechenleistung, eine grundlegend überarbeitete Siri-Integration und neue Funktionen für das Smart Home. Erstmals unterstützt Apple TV 4K außerdem ein Surround-Sound-System mit vier HomePod-Lautsprechern. Vorbestellungen sind ab sofort möglich, die Auslieferung beginnt am 13. November.Im Mittelpunkt der Neuerungen steht Siri AI, eine vollständig überarbeitete Version des Sprachassistenten auf Grundlage der nächsten Generation von Apple Intelligence. Die neue Siri soll deutlich umfangreichere Anfragen verstehen, auf allgemeines Wissen zugreifen und persönliche Informationen des Nutzers berücksichtigen können.Auf Apple TV 4K erhält Siri AI dafür eine neue, bildschirmfüllende Benutzeroberfläche. Nutzer können beispielsweise nach Serien fragen, die bei den diesjährigen Emmy Awards ausgezeichnet wurden. Die Ergebnisse werden mit Vorschaubildern und weiterführenden Empfehlungen aus der Apple-TV-App präsentiert.Auch während der Wiedergabe lassen sich Fragen zu laufenden Filmen und Serien stellen, etwa zu Drehorten oder zur Alterseignung. Antworten erscheinen dann in einer kompakten Einblendung, ohne die Wiedergabe wesentlich zu beeinträchtigen. In Verbindung mit einem Apple-Intelligence-fähigen iPhone kann Siri zudem persönliche Zusammenhänge berücksichtigen und beispielsweise eine Serie abspielen, die zuvor von einem Kontakt empfohlen wurde.Sprachsteuerung erstmals ohne FernbedienungEine weitere Neuerung sind drei integrierte Fernfeldmikrofone. Damit lässt sich die neue Streamingbox erstmals vollständig freihändig über Siri bedienen, ohne dass die Fernbedienung benötigt wird. Eine fortschrittliche Echounterdrückung soll sicherstellen, dass Sprachbefehle auch während laufender Filme oder bei höherer Lautstärke zuverlässig erkannt werden.Für die notwendige Rechenleistung sorgt Apples A19-Chip. Nach Herstellerangaben steigt die CPU-Leistung gegenüber der Vorgängergeneration um bis zu 50 Prozent, während die Grafikleistung bis zu doppelt so hoch ausfällt. Davon sollen insbesondere die Navigation durch die Benutzeroberfläche und grafische Animationen profitieren.Darüber hinaus verfügt der A19 über einen dedizierten AV1-Decoder, der hochauflösende Videostreams effizienter verarbeiten und den Bandbreitenbedarf reduzieren soll.Auch die Siri Remote wurde überarbeitet. Das Design bleibt weitgehend unverändert, allerdings unterstützt die Fernbedienung nun Apples „Wo ist?“-Netzwerk einschließlich der präzisen Suche. Bei Bedarf lässt sich außerdem ein Signalton auf der Fernbedienung auslösen.Surround-Sound mit vier HomePodsFür die vierte Generation von Apple TV 4K erweitert Apple zudem die Audiofunktionen. Erstmals lassen sich vier HomePod-Lautsprecher zu einem gemeinsamen Surround-System zusammenschalten. Unterstützt werden sowohl die neuen HomePod mini 2 als auch HomePods der zweiten Generation.Die Lautsprecher erkennen ihre Position im Raum und stimmen Laufzeiten sowie Lautstärke automatisch aufeinander ab. Auch eine Kombination aus unterschiedlichen HomePod-Modellen ist möglich, sofern innerhalb der vorderen und hinteren Lautsprecherpaare jeweils die gleichen Modelle verwendet werden.Apple positioniert die neue Konfiguration als bislang leistungsfähigste Heimkino-Audiolösung des Unternehmens.Neue KI-Funktionen für das Smart HomeNeben der Medienwiedergabe übernimmt Apple TV 4K weiterhin die Funktion einer Steuerzentrale für Apples Smart-Home-Plattform. Dabei werden künftig auch Funktionen von Apple Intelligence integriert.So kann das System beispielsweise Aktivitäten auf verbundenen Überwachungskameras automatisch beschreiben und Benachrichtigungen zusammenfassen. In Verbindung mit kompatiblen Türklingeln erscheinen Hinweise direkt auf dem Fernseher. Nutzer können sehen, wer vor der Tür steht, über die Gegensprechfunktion kommunizieren und gegebenenfalls ein verbundenes Türschloss entriegeln.Smart-Home-Geräte und automatisierte Szenen lassen sich ebenfalls über Siri AI steuern. Unterstützt werden weiterhin HomeKit-Automationen, der Gastmodus und HomeKit Secure Video. Für die Einbindung kompatibler Geräte verfügt Apple TV 4K über WLAN und Thread.Zusätzliche Funktionen für Fotos, Spiele und FaceTimeAbseits der neuen KI-Funktionen bleibt Apple TV 4K auch für weitere Dienste des Unternehmens ausgelegt. Dazu zählen Apple Fitness+, Apple Arcade, FaceTime über die Continuity-Kamera sowie die Wiedergabe von Fotos und Videos aus iCloud.Neu sind erweiterte Möglichkeiten zur Darstellung persönlicher Fotos. Über ein iPhone oder iPad können Nutzer künftig festlegen, welche Bilder auf dem Fernseher erscheinen sollen, ohne ihre gesamte iCloud-Fotomediathek freizugeben. Auch personalisierte Erinnerungen, Diashows und Porträt-Bildschirmschoner lassen sich konfigurieren. Eine neue Zufallsfunktion wechselt automatisch zwischen unterschiedlichen Bildschirmschoner-Kategorien.Apple verspricht mehr Datenschutz bei Siri AIBesonderen Wert legt Apple nach eigenen Angaben auf die Verarbeitung sensibler Daten. Der A19-Chip unterstützt dafür sogenannte Secure Exclaves, voneinander abgeschottete Ausführungsumgebungen, in denen unter anderem Mikrofondaten getrennt vom übrigen Betriebssystem verarbeitet werden.Die dort analysierten Informationen sollen weder für tvOS und installierte Apps noch für Apple selbst zugänglich sein.Siri AI verarbeitet Anfragen abhängig von den jeweiligen Anforderungen entweder direkt auf dem Gerät oder über Apples Private Cloud Compute. Bei der Cloud-Verarbeitung sollen Nutzerdaten weder dauerhaft gespeichert noch für Apple zugänglich gemacht werden. Aufnahmen von HomeKit Secure Video bleiben Ende-zu-Ende-verschlüsselt.Der Beitrag Mit Siri AI und A19: Das steckt im neuen Apple TV 4K erschien zuerst auf Apfelpage.