Huthis melden saudische Angriffe auf Ölanlage bei Sanaa

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13.10.2026 17.30Online seit heute, 17.30 UhrDer Konflikt zwischen der von Saudi-Arabien angeführten Militärkoalition und der pro-iranischen Huthi-Miliz im Jemen eskaliert weiter: Huthi-Medien meldeten heute einen saudi-arabischen Angriff auf eine Ölanlage nahe der jemenitischen Hauptstadt Sanaa.„Ein saudi-arabischer Angriff richtet sich gegen die Ölgesellschaft in al-Sabaha westlich von Sanaa“, meldete der Houthi-Fernsehsender Al-Masirah.Die Huthi hatten Riad zuvor davor gewarnt, Sanaa anzugreifen und drohten mit Vergeltungsschlägen in Saudi-Arabien. Zuvor hatte der Sprecher der Militärkoalition, Turki al-Maliki, im Onlinedienst X die Zivilbevölkerung werde aufgefordert, „das Gelände der Jemenitischen Ölgesellschaft – die zentrale Station al-Sabaha in Sanaa – zu räumen“.Er kündigte zudem eine baldige „Spezialoperation“ der Militärkoalition in Sanaa an. Die Ölanlage liegt in den westlichen Vororten der jemenitischen Hauptstadt.Huthis kündigen Vergeltung anDie Huthis kündigten ihrerseits Vergeltung an. Jeder Angriff auf die jemenitische Hauptstadt werde „mit einer harten und schmerzhaften Antwort in der feindlichen Hauptstadt Riad beantwortet“ werden, erklärte Huthi-Militärsprecher Jahja Saree im Onlinedienst X.Die Miliz rief außerdem die Anrainer saudi-arabischer Ölanlagen auf, sich von diesen zu entfernen. Später nannte Huthi-Sprecher Saree als drei mögliche Angriffsziele den Hauptsitz des staatlichen saudi-arabischen Ölkonzerns Aramco in Dammam sowie den internationalen Flughafen und eine Aramco-Raffinerie in Riad.Saudi-Arabien mit Rücken zur WandAn der Spitze einer Militärallianz bekämpft Saudi-Arabien seit mehr als einem Jahrzehnt die proiranischen Huthis im Jemen.Weil die Miliz in den vergangenen Tagen mehrmals den Hauptflughafen der Hauptstadt Riad und damit das Herz der saudischen Infrastruktur treffen konnte, gerät die Regierung von Kronprinz Mohammed bin Salman zunehmend in Bedrängnis. Dieser gehen Beobachterinnen und Beobachtern zufolge die Optionen aus.Lesen Sie mehr … Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.