Wehrpflicht: Hameseder fordert von NEOS „Reset-Taste“

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13.10.2026 13.58Online seit heute, 13.58 UhrNach ÖVP-Generalsekretär Markus Gstöttner nimmt nun auch Milizbeauftragter Erwin Hameseder NEOS in Sachen Zivildienstverlängerung in die Pflicht.Hameseder, der auch der Wehrdienstkommission vorsaß, drängt die Partei darauf, „die Reset-Taste zu drücken, so wie es beim Thema Paketsteuer gemacht wurde“. Schließlich gehe es um „nichts weniger als die strategische Weichenstellung für die Sicherheit Österreichs“.Bei der Reform der Wehrpflicht ist eine Verlängerung des Zivildiensts erst vorgesehen, wenn sich zu wenige Rekruten melden. NEOS hatte eine Übergangsregelung verlangt, der zufolge der Zivildienst erst verlängert wird, wenn die Zahl der Grundwehrdiener unter 13.875 sinkt.Wenn NEOS der unmittelbaren Verlängerung des Wehrersatzdiensts auf elf Monate nicht zustimmt, sei das aus Sicht Hameseders ein politischer „Murks“: „Angesichts der sicherheitspolitischen Lage ist die Frage nicht, ob elf Monate populär sind, sondern ob sie notwendig sind.“ Politische Verantwortung bedeute, auch unbequeme Entscheidungen zu treffen.In ein ähnliches Horn hatte tags zuvor der Generalsekretär der ÖVP gestoßen. Die heurigen Anmeldezahlen für den Wehrersatzdienst würden eine „klare Sprache“ sprechen, so Gstöttner: Von Jänner bis September meldeten sich 12.901 junge Männer zum Zivildienst an, um sechs Prozent mehr als im Vorjahr, obwohl diese nicht einmal unter die neue Regelung fallen.Das bedeute, dass man im gleichen Zeitraum weniger Grundwehrdiener haben werde. Durch den Übergangsmechanismus, den vor allem NEOS wollte, verliere man „wertvolle Zeit“. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.