Erneut Zehntausende bei Schuldemos in Frankreich

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13.10.2026 15.28Online seit heute, 15.28 UhrIn ganz Frankreich haben heute Schülerinnen und Schüler sowie Studierende während eines erneuten Aktionstags für eine bessere Ausstattung von Schulen und bessere Lernbedingungen demonstriert.Auf Protestmärschen und Kundgebungen in Paris und anderen Großstädten erhielten sie dabei Unterstützung von Bildungsgewerkschaften. Landesweit wurden 214 Gymnasien blockiert, berichtete das Bildungsministerium, das von einem schrumpfenden Rückhalt für die seit über zwei Wochen andauernden Proteste sprach. Einem Streikaufruf im Bildungsbereich seien nur wenige Beschäftigte gefolgt.Polizeikräfte und Demonstrierende gerieten wie schon bei vorangegangenen Protesten in einigen Städten aneinander. In Nantes setzte die Polizei zum Ende einer Kundgebung Tränengas ein. In Lyon ging die Polizei gegen eine Gruppe schwarz gekleideter Randalierer am Rande des Demonstrationszuges vor, an dem sich rund 11.000 Menschen beteiligten.In Paris erhielten demonstrierende Schülerinnen und Schüler Beifall von Passantinnen und Passanten und Busse hupten den jungen Leuten zu. Das Innenministerium meldete zu Mittag 30.000 Teilnehmende an Protestaktionen an Schulen und 21.000 Teilnehmende an den Demonstrationszügen, die sich bis dahin bereits in Bewegung gesetzt hatten.Die schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg mischte sich im Pariser Vorort Saint-Denis unter die Demonstrierenden. „Unsere Zukunft wird uns geraubt. Und wie wir hier gesehen haben, erhalten die Schulen nicht die Investitionen, die sie benötigen, was jungen Menschen einfach signalisiert, dass sie in unserer Gesellschaft keine Priorität haben“, sagte Thunberg vor Journalistinnen und Journalisten.Die Forderungen der Schüler sind eigentlich simpel und verständlich: Die Schülerinnen und Schüler demonstrieren für bessere Ausstattung der Schulen, mehr Lehrkräfte und bessere Lernbedingungen. Konkret geht es um fehlende Vertretungslehrer, heruntergekommene Schulen mit kaputten Fenstern und herabfallenden Decken und viel zu vollgestopfte Stundenpläne. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.