17.10.2026 15.46Online seit heute, 15.46 UhrDie Bundesregierung hat sich heute im Bundeskanzleramt zu einer größeren Arbeitssitzung getroffen. Bei zumindest zwei Themen sollen dabei schon Ergebnisse präsentiert werden.Einerseits soll das von der ÖVP forcierte „Zukunftsdepot“ finalisiert werden, andererseits das von Hochschulen und Studierenden als zu niedrig kritisierte Unibudget endgültig fixiert werden.Andere Themen sind die aktuelle Wirtschaftslage und die Sozialhilfereform. Bei Letzterer sind sich die Koalitionspartner schon recht nahegekommen. Vor einer Einigung müsste aber noch das Einvernehmen mit den Bundesländern erzielt werden. Kein Thema bei der Sitzung sollen die von NEOS kritisierte Paketsteuer sowie die Heeres- bzw. Zivildienstreform sein.Neuerlich wurde Kritik am Unibudget laut. Das Bundesfinanzrahmengesetz für 2028 bis 2031 sieht über die kommende Leistungsvereinbarungsperiode 15,5 Milliarden Euro vor. Nach Berechnungen der Universitätenkonferenz (uniko) brauchte es allein zur Abgeltung der Inflation aber 18 Milliarden Euro.„Die Breite der universitären Ausbildung in Österreich ist kein Luxus, sondern eine Voraussetzung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft“, unterstrich der Rektor der Universität Graz, Peter Riedler, in einer Aussendung.Der Sparkurs der Regierung dürfe nicht jene Strukturen beschädigen, „die mit viel Anstrengung aufgebaut wurden und die wir Menschen für die Zukunft brauchen“, appellierte er. Er unterstrich außerdem die Aussage des Rektors der Universität Wien, Sebastian Schütze, der betont hatte, jeder Abschluss unter 17 Milliarden Euro würde „zu einer absoluten Katastrophe führen, einen Rückbau erzwingen“.