Seit ner Weile arbeitssuchend, vorher selbständig. Aktuell auf Jobsuche wieder als Arbeitnehmer. Ich hab in den ganzen Jahren öfter mal Posts gelesen wo sich Menschen darüber empören wie gut es doch arbeitslose haben. Jetzt bin ich selbst in der Position und frage mich; wie zum f*ck machen die das? Das fehlen von Waschmaschine etc ist dem Umzug geschuldet, da ist so einiges vorgefallen, ist aber auch jetzt nicht so relevant. Kosten setzen sich wie folgt zusammen; - Wohnen - Selbsterklärend - Monatlicher Bedarf - Auch selbsterklärend. Dott ( E - Scooter ) weil günstiger als KVB. Muss zum Waschsalon hin und zurück fahren mehrmals im Monat oder wenn ich zum Arzt/Amt fahre. Im Vergleich zum Nahverkehr ca 50% günstiger. Waschsalon weil ich weder Waschmaschine noch Trockner habe und mit der Hand krieg ich nichts gewaschen ohne dass es kaputt geht oder abfärbt (vllt bin ich zu dämlich) - Schulden monatlich - Jahresabrechnung kann ich aufgrund von Ein/Ausgaben wie oben einsehbar nicht auf einmal zahlen muss ich also in Raten machen aktuell. Inkasso sind noch Konsumschulden von damals (sachen auf Raten zahlen etc) Und Strafbefehl weil ich unartig war und verurteilt worden bin, und die ganzen Kosten tragen muss. War an sich nichts wildes und nur ne kleine Bewährungsstrafe, aber ein teurer Spaß. ---- Jetzt eine unironische Frage. Ich bin mit 103 KG schon eher ein Schwergewicht für meine Größe, und pumpe auch schon seit fast nem Jahrzehnt. In der Regel nahm ich im schnitt 2500-3000 KCAL am Tag zu mir um mein Gewicht zu halten. Das mache ich jetzt logischerweise nicht mehr weil sich das kostentechnisch einfach nicht ausgeht, und mit 150€ im Monat kann man sich auch ehrlich gesagt nicht vernünftig ernähren. Ich habe ein permanentes Hungergefühl, bis zu nem Punkt wo es auch buchstäblich weh tut, und muss mir jeden Monat Geld von Freunden leihen was ich dann wiederrum nächsten Monat zurückzahle, damit ich nicht in der Monatsmitte ohne Essen zu hause bin. Heißt ich bin permanent in diesem Leihen-zurückzahlen Cycle gefangen und es ist auch wirklich nie nur ein Cent übrig. Weder kann ich mir neue Klamotten leisten (die ich langsam mal brauche durch den Gewichtsverlust) noch irgendwas ersetzen wenn es kaputt geht, wie zb meine alten Schuhe. Noch kann ich irgendwelche Investitionen tätigen die meine Berufsaufnahme beschleunigen würden (besagte Kleidung etc) Hat hier irgendwer, irgendwelche Ratschläge wie ich das bitte in den Griff kriegen kann? Mag sein dass ich etwas verwöhnt bin und es logischerweise nicht gewohnt bin mit so wenig Geld auszukommen, aber mir kann doch kein Mensch erzählen dass es Menschen gibt die es mit den Leistungen gut geht jeden Monat?   submitted by   /u/SeaEmployment4259   to   r/Finanzen [link]   [comments]