Paris verschärft Kontrolle von Investoren aus Nicht-EU-Staaten

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02.08.2026 21.55Online seit heute, 21.55 UhrFrankreich verschärft die Kontrolle von Investitionen aus dem Nicht-EU-Ausland. Ministerpräsident Sebastien Lecornu erließ heute ein entsprechendes Dekret und verwies dabei auf den Schutz der nationalen Sicherheit. Demnach ist für den Erwerb von zehn Prozent oder mehr der Anteile an einer börsennotierten französischen Firma aus einem sensiblen Sektor durch einen nicht-europäischen Investor künftig eine Genehmigung der Regierung erforderlich.Dies gelte unabhängig davon, ob das Unternehmen in Frankreich oder im Ausland gelistet sei, hieß es in dem Erlass. Bislang griff die staatliche Prüfung erst, wenn 25 Prozent der Stimmrechte den Besitzer wechselten. Die neue Regel soll noch in diesem Monat in Kraft treten.Der Schritt erfolge vor dem Hintergrund erheblicher geopolitischer Spannungen und solle den Schutz von Unternehmen und Technologien gewährleisten, die für die Sicherheit des Landes von entscheidender Bedeutung seien.Um die Kapitalbeschaffung der Firmen an den Märkten nicht zu behindern, muss das Finanzministerium künftig innerhalb von zehn Tagen nach Antragstellung entscheiden, ob eine Transaktion eingehend geprüft wird.