Engpass bei Flugzeugfenstern

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03.08.2026 14.36Online seit heute, 14.36 UhrFlugzeugbauer, Airlines und Wartungsbetriebe kämpfen derzeit mit einem Engpass bei Cockpit- und Kabinenfenstern. Das berichtete heute die Nachrichtenagentur Reuters.Grund sei ein Zwischenfall in einer wichtigen US-Fabrik des Zulieferers GKN Aerospace in Kalifornien. Die Produktion nahe Los Angeles wurde Ende Mai vorübergehend eingestellt.Volle Produktionsauslastung erst Ende 2026Wegen eines überhitzten Tanks bestand Explosionsgefahr, weshalb rund 50.000 Anrainer und Anrainerinnen für mehrere Tage ihre Häuser verlassen mussten. Die GKN-Muttergesellschaft Melrose Industries erklärte, sie arbeite daran, das teilweise wiedereröffnete Werk bis Ende 2026 wieder zur vollen Auslastung zu bringen.GKN stellt Fenster für mehrere Flugzeugmodelle des US-Herstellers Boeing her, darunter die 737 MAX, sowie für die Typen A220 und A350 des europäischen Rivalen Airbus.Der Vorfall habe die Produktion neuer Flugzeuge und den Flugbetrieb zwar nicht lahmgelegt, führe jedoch zu Lieferverzögerungen und Sorgen in der Branche, hieß es bei Managern und Branchenkennern.Fenstertausch nur bei „dringendem Bedarf“Boeing teilte mit, man arbeite mit dem Zulieferer zusammen, um potenzielle Folgen abzumildern. Einer nordamerikanischen Fluggesellschaft zufolge riet der US-Konzern den Airlines, Fenster ausschließlich bei dringendem Bedarf und nicht aus rein kosmetischen Gründen auszutauschen.Bei Airbus kam es beim Modell A220 zu Engpässen, die Produktion habe sich jedoch nicht verzögert, hieß es aus Branchenkreisen. Aus dem A220-Programm verlautete, die Lage normalisiere sich.Der Wartungsdienstleister Lufthansa Technik erklärte, die Versorgung mit Flugzeugfenstern für Maschinen von beiden großen Herstellern sei schon länger angespannt. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.