Frauen mit Asylstatus: Schumann für frühere Integrationspflicht

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03.08.2026 12.41Online seit heute, 12.41 UhrArbeits- und Sozialministerin Korinna Schumann (SPÖ) hat vorgeschlagen, die Frist, während der junge Mütter mit Asylstatus nicht an verpflichtenden Integrationsmaßnahmen teilnehmen müssen, von drei auf zwei Jahre zu verkürzen.Die Idee lancierte Schumann in einem Interview mit mehreren Zeitungen, diese wurde der APA von einem Sprecher heute bestätigt. Ziel sei es, „betroffenen Frauen den Weg in Deutschkurse, Qualifizierungsangebote und den Arbeitsmarkt früher zu eröffnen“.Dadurch solle auch ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben gestärkt werden. Mit der Fristverkürzung werde die Regelung zudem „stärker an die arbeitsrechtliche Karenzregelung für erwerbstätige Frauen angeglichen“, erklärte die Ministerin gegenüber „heute“ und „Salzburger Nachrichten“.„Wer arbeiten kann, muss arbeiten“„Frauen sollen früher die Möglichkeit bekommen, Deutsch zu lernen, sich zu qualifizieren und wirtschaftlich unabhängig zu werden. Außerdem gilt: Wer arbeiten kann, muss arbeiten“, sagte Schumann in einem Statement. Bisher gelte für Betroffene eine Ausnahme von verpflichtenden Integrationsmaßnahmen bis zum dritten Lebensjahr des Kindes. Laut dem jetzigen Vorschlag würde die Ausnahme schon mit dem zweiten Geburtstag des Kindes auslaufen.Bauer sieht wenig AnlassDas Integrationsministerium von Ministerin Claudia Bauer (ÖVP) schrieb dazu in einem Statement: „Im vorliegenden Entwurf des Integrationspflichtengesetzes, das sich gerade in Verhandlung befindet, sind Maßnahmen für Frauen mit Kindern egal welchen Alters vorgesehen. Die entsprechenden Deutschkurse mit begleitender Kinderbetreuung und an Tagesrandzeiten stehen bereits jetzt zur Verfügung.“ Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.