Nach Anschlag in Berlin: Fußfesseln für vier Gefährder

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03.08.2026 15.50Online seit heute, 15.50 UhrNach dem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf die Berliner LGBTQ-Veranstaltung Christopher Street Day (CSD) im Juli haben die Behörden die Sicherheitsmaßnahmen in der deutschen Hauptstadt verschärft.„Vier Gefährder tragen auf Antrag der Polizei Berlin nun Fußfesseln“, teilte Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) heute mit. „Zusätzlich wurde bei einer dieser Personen ein Unterbindungsgewahrsam verfügt.“Nach dem Anschlag in Berlin, bei dem eine Frau getötet und 31 weitere Menschen verletzt wurden, waren Forderungen nach Konsequenzen laut geworden. Der mutmaßliche 21-jährige Attentäter war als Gefährder eingestuft, befand sich aber auf freiem Fuß.Laut der Zeitung „Tagesspiegel“ handelt es sich bei den Gefährdern, die nun 30 Tage lang eine Fußfessel tragen müssen, um drei Männer und eine Frau.Der Unterbindungsgewahrsam wurde nach Informationen der Zeitung mit Blick auf den CSD in Hamburg angeordnet. Dieser fand am vergangenen Wochenende statt. In der Nacht auf heute sei der Gefährder wieder aus dem Gewahrsam entlassen worden, berichtete der „Tagesspiegel“.