Der weltweite Boom bei Künstlicher Intelligenz setzt zunehmend auch der Unterhaltungselektronik zu. Wie Bloomberg berichtet, leidet das MacBook Air derzeit unter erheblichen Lieferengpässen. Grund ist die anhaltende Knappheit bei DRAM- und NAND-Speicherchips, da die Hersteller ihre Produktionskapazitäten verstärkt auf Hochleistungsspeicher für KI-Rechenzentren verlagern.Die Nachfrage nach sogenanntem High Bandwidth Memory (HBM) für KI-Beschleuniger von Unternehmen wie Nvidia, AMD und anderen Anbietern ist in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Da die großen Speicherhersteller ihre Fertigungskapazitäten auf diese margenstarken Produkte konzentrieren, stehen deutlich weniger herkömmliche Speicherchips für Notebooks und andere Consumer-Geräte zur Verfügung.Speicher wird Mangelware: Apple priorisiert andere ProdukteBesonders betroffen ist offenbar das MacBook Air, Apples meistverkaufter Mac. Laut dem Bericht von Bloomberg haben sich die Lieferzeiten für zahlreiche Konfigurationen deutlich verlängert. Dabei handelt es sich nicht um den üblichen Anstieg der Nachfrage zum Schul- und Studienbeginn, sondern um einen direkten Effekt der globalen Speicherknappheit.Bloomberg zufolge steuert Apple die knappen Komponenten derzeit gezielt den margenträchtigeren Geräten zu. Dadurch soll die Verfügbarkeit von MacBook-Pro-Modellen möglichst stabil bleiben, während Kunden beim MacBook Air teilweise mit längeren Wartezeiten rechnen müssen. Bereits zuvor hatte Apple wegen der gestiegenen Speicherpreise die Preise mehrerer Macs angehoben.Auch CEO Tim Cook hatte bei der Vorstellung der jüngsten Quartalszahlen eingeräumt, dass die Speicherknappheit inzwischen einen erheblichen Einfluss auf Apples Lieferkette hat und sich die Situation in den kommenden Monaten sogar noch verschärfen könnte.Der Beitrag KI-Boom sorgt für Lieferengpässe: Apple gehen wohl die MacBook Air aus erschien zuerst auf Apfelpage.