iPhone-Preiserhöhung: Nicht ob, sondern wie viel

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Mit Blick auf die für den kommenden Monat erwarteten iPhone-Ankündigungen geht es kaum noch um die Frage, ob Apple die Preise erhöht. Spannender ist inzwischen, wie stark die Preise für die neuen Geräte steigen. Die Quartalszahlen Ende vergangener Woche dürften die letzten Zweifel daran beseitigt haben. Im Nachgang dazu hat Apple-Chef Tim Cook noch einmal bestätigt, dass die angespannte Liefersituation im Komponentenbereich weiter anhält.Die Krise trifft Apple besonders, weil neben den Lieferengpässen auch die Nachfrage unterschätzt wurde. Der Unternehmenschef hat dies im Gespräch mit Investoren bestätigt und der schwierigen Situation dadurch soweit möglich einen positiven Dreh verliehen: Die Verkaufszahlen sind laut Cook trotz bereits hoher Erwartungen stärker ausgefallen als angenommen, die eigenen Prognosen seien deutlich übertroffen worden. Daher könne man die Lieferengpässe nicht ausschließlich auf Probleme bei Zulieferern oder der Produktion zurückführen.Lieferprobleme bleiben bestehenCook kündigte zwar an, Apple werde im laufenden Quartal alles daransetzen, die verfügbare Produktion möglichst schnell auszuweiten. Zugleich wies er jedoch darauf hin, dass die Lieferkette auf einen derart schnellen Nachfrageanstieg nur begrenzt reagieren könne. Die allgemeinen Prognosen für die Verfügbarkeit von Speicher und sonstigen Elektronikkomponenten dürften dieses Vorhaben noch deutlich erschweren. Die Krise soll sich in den kommenden Monaten zunächst weiter verschärfen, die Preise in diesem Bereich dürften sich also erstmal weiter erhöhen.Apple zeigt in den USA Leasing-Preise als Kauf-AlternativeApple hat mit den Preiserhöhungen für MacBooks, iPads und weitere Produkte im vergangenen Monat bereits klar gemacht, dass es die gestiegenen Komponentenpreise nicht kompensieren will oder kann. Beim iPhone dürfte Apple ähnlich verfahren. Es würde daher kaum überraschen, wenn das iPhone 18 Pro zu Preisen ab 1.499 Euro angeboten wird. Aktuell muss man für ein iPhone Pro mindestens 1.299 Euro bezahlen.„iPhone Ultra“ so teuer wie ein MacBook Pro?Noch dramatischer dürfte die Preisgestaltung bei dem für dieses Jahr erwarteten faltbaren „iPhone Ultra“ ausfallen. Während es Samsung noch geschafft hat, sein neues Klapptelefon Galaxy Z Fold8 in Deutschland knapp unter der Grenze von 2.000 Euro zu platzieren, dürfte dies Apple nicht gelingen. Vermutlich werden hierzulande mindestens 2.199 Euro fällig, also so viel wie für ein MacBook Pro oder sogar noch mehr.Das in der vergangenen Woche von Apple in den USA gestartete Leasing-Programm scheint da wie gerufen. Es ist davon auszugehen, dass ein beachtlicher Teil der Käufer teurer Apple-Geräte diese künftig „auf Pump“ kauft.Der Beitrag iPhone-Preiserhöhung: Nicht ob, sondern wie viel Wurde zuerst auf iphone-ticker.de veröffentlicht.