Hitze: Morgen und übermorgen Wetterwarnstufe Rot im Osten

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03.08.2026 12.06Online seit heute, 12.06 UhrWegen der drohenden extremen Hitze hat die GeoSphere Austria für morgen und übermorgen in Wien, dem Nordburgenland und im Nordosten Niederösterreichs die höchste Wetterwarnstufe Rot ausgegeben.Der Allzeit-Temperaturrekord von 40,5 Grad in Bad Deutsch-Altenburg aus dem Jahr 2013 könnte fallen. Die Temperaturen bleiben auch am Donnerstag vor allem im Osten hoch, erst am Freitag sollte sich das heiße Wetter etwas abschwächen, mit immer noch hohen Temperaturen bis 33 Grad.GeoSphere: Nächte kühlen nicht abDie aktuelle Hitzewelle in Österreich steuert auf ihren Höhepunkt zu, prognostizierte die GeoSphere am Vormittag. Ausschlaggebend für die höchste Hitzewarnung sei unter anderem der Umstand, dass es in den Nächten kaum abkühlt.Voraussichtliche Tiefsttemperaturen von 24 bis 27 Grad verdeutlichen das. Auch außerhalb der Städte sind nächtliche Minimalwerte um 23 Grad und darüber möglich.„Sonnenlicht meiden“Die Wetterexperten empfehlen in den Regionen mit Hitzewarnung Rot folgende Verhaltensweisen: direktes Sonnenlicht meiden und Kinder vor der Sonne schützen.Nicht in der heißesten Tageszeit von circa 12.00 bis 16.00 Uhr nach draußen gehen. Vorhänge und Jalousien schließen sowie die Fenster vorwiegend in der Nacht bzw. in den kühlen Morgenstunden öffnen.Auf Ältere und Kinder achtenGroße Anstrengungen sollten vermieden und körperliche Aktivitäten im Freien auf den frühen Morgen oder den Abend verlagert werden.Es sollte ausreichend und regelmäßig getrunken werden, am besten Wasser, ungesüßter Tee oder mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte, keinesfalls Alkohol. Auch bei älteren Mitmenschen und Kindern sollte auf regelmäßige Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.Hitzetage heuer weit über SchnittDie bisherige Anzahl der Hitzetage in diesem Jahr – also Tage, an denen es mindestens 30 Grad hat – übertraf an allen Wetterstationen das Klimamittel weit, teilte die GeoSphere zudem auf APA-Anfrage mit.Das jährliche Klimamittel von 1961 bis 1990 sei je nach Landeshauptstadt um das Zwei- bis Zehnfache überboten worden, das wesentlich wärmere Klimamittel 1991 bis 2020 immerhin auch um das 1,5- bis 3,8-Fache.