Unternehmenskäufe zogen im ersten Halbjahr wieder an

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03.08.2026 07.18Online seit heute, 7.18 UhrInmitten geopolitischer Spannungen und anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit ziehen die Unternehmensfusionen und -übernahmen wieder an. Im ersten Halbjahr 2026 stieg die Zahl der Unternehmenskäufe mit österreichischer Beteiligung um 11 Prozent auf 131 Transaktionen, teilte das Beratungsunternehmen EY heute mit.Das veröffentlichte Transaktionsvolumen fiel dagegen von 17,3 Mrd. auf 5,6 Mrd. Euro. Als Grund für den Rückgang beim Transaktionsvolumen nennt EY außergewöhnlich große Deals im Vorjahr, keineswegs sei es als Ausdruck eines zusammengebrochenen Marktes zu verstehen.Mehr ausländische InvestitionenAuch 2026 ist mit größeren Deals zu rechnen. Zu den volumenstärksten Ankündigungen bisher zählen laut EY die Übernahme des irischen Finanzinstituts PTSB durch die BAWAG mit rund 1,6 Mrd. Euro, das Pflichtangebot der taiwanesischen Ennoconn Corporation für ausstehende Aktien der oberösterreichischen Kontron mit etwa 1,45 Mrd. Euro.Indes zeigen ausländische Investorinnen und Investoren wieder mehr Interesse an Österreich. So wurden EY zufolge heuer im ersten Halbjahr 55 Übernahmen österreichischer Unternehmen durch ausländische Käufer angekündigt, 14,6 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.Heimische Firmen kaufen stärker im AuslandAuch österreichische Unternehmen kaufen wieder stärker im Ausland zu. So kündigten heimische Firmen im ersten Halbjahr 52 Transaktionen im Ausland mit einem Deal-Volumen von rund 1,6 Mrd. Euro an, ein Plus von 14,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Deutschland blieb dabei das wichtigste Zielland für österreichische Käufer.