NotebookLM wird Gemini Notebook: Google stellt KI-App neu auf

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Google verabschiedet sich vom Namen NotebookLM. Die Lern- und Recherche-App heißt künftig Gemini Notebook und rückt damit sichtbar näher an Googles übrige KI-Angebote heran. Am Grundprinzip ändert sich nach Angaben des Unternehmens nichts: Das Werkzeug bleibt ein eigenständiges Produkt, das hochgeladene Inhalte auswertet und daraus Zusammenfassungen, Erklärungen sowie neue Ausgabeformate erstellt.Die Umbenennung ist inzwischen auch in der Versionshistorie der iOS-App angekommen. Dort führt Google sowohl den Namenswechsel auf und verweist zugleich auf die überarbeitete Erstellung von Artefakten sowie neue Hinweise darauf, welche Quellen und Eingaben für ein erzeugtes Ergebnis verwendet wurden.Google nennt für den bisherigen Dienst mehr als 30 Millionen Nutzer und über 600.000 Organisationen. Der neue Name soll nun klarer machen, dass die Notizbücher nicht nur in der separaten Anwendung leben, sondern stärker mit Gemini und der Google-Suche verzahnt werden.Notizbücher wandern in Gemini und die SucheGemini Notebook bleibt als eigene App und Webanwendung erhalten. Gleichzeitig lassen sich Notizbücher laut Google bereits direkt in der Gemini-App anlegen und aufrufen. Änderungen sollen zwischen der Gemini-App und der eigenständigen Gemini-Notebook-Umgebung synchronisiert werden. Wer also unterwegs Quellen sammelt oder ein bestehendes Notizbuch weiterbearbeitet, soll nicht zwischen getrennten Datenbeständen landen.Als nächster Schritt ist eine Einbindung in den AI Mode der Google-Suche geplant. Details zum genauen Funktionsumfang nennt Google noch nicht. Die Richtung ist aber klar: Aus NotebookLM wird kein isolierter Dokumentenhelfer mehr, sondern ein Baustein innerhalb der Google-KI. Das passt zu der Entwicklung der vergangenen Monate.Erst im Mai hatte Google die iOS-App bereitgestellt und dabei vor allem die Audio-Zusammenfassungen in den Vordergrund gerückt, die aus Dokumenten kurze Dialoge im Stil einer Podcast-Episode erzeugen. Wir hatten die App damals als wirklich nettes Lern-Werkzeug beschrieben, das Inhalte aus PDFs, Webseiten oder YouTube-Videos über das Teilen-Menü aufnehmen kann und Antworten mit Quellenbezug liefert beim Start der iOS-App. Zuletzt hatte Google NotebookLM um Infografiken, Präsentationen und den Upload eigener Bilder ergänzt, wie wir Anfang Dezember zusammengefasst haben.Cloud-Computer für Analysen aus eigenen QuellenTechnisch kündigt Google eine wichtigere Änderung an. Jedes Notizbuch soll einen abgesicherten Cloud-Computer erhalten. Damit kann Gemini Notebook Code schreiben und direkt ausführen. Google beschreibt dies als Grundlage für komplexere Datenanalysen, die weiterhin auf den vom Nutzer bereitgestellten Quellen basieren sollen.Vereinfacht gesagt bekommt das Notizbuch damit nicht nur ein Sprachmodell, das Texte erklärt, sondern auch eine Arbeitsumgebung, in der Berechnungen oder Auswertungen laufen können. Das kann vor allem dort relevant werden, wo die Quellen nicht nur aus Fließtext bestehen, sondern Tabellen, strukturierte Dateien oder umfangreiche Datensammlungen enthalten. Google macht daraus zunächst jedoch kein Massen-Feature für alle Konten.Der Zugriff startet für Nutzer von Google AI Ultra sowie für Workspace-Geschäftskunden mit AI Ultra Access. Pro-Nutzer sollen die Funktion in den kommenden Wochen im Web erhalten. Angaben zu einem Start in den mobilen Apps nennt Google nicht.Gemini Notebook (Kostenlos+, App Store) → Der Beitrag NotebookLM wird Gemini Notebook: Google stellt KI-App neu auf Wurde zuerst auf iphone-ticker.de veröffentlicht.