Permute 4 veröffentlicht: Neue Oberfläche, überarbeitete Arbeitsabläufe

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Der Medienkonverter Permute steht in einer neuen Hauptversion für den Mac bereit. Mit Permute 4 erhält die Anwendung erstmals seit rund acht Jahren wieder ein grundlegendes Redesign. Bereits Ende 2018 hatte der Entwickler die dritte Generation vorgestellt und die damals sechs Jahre alte Vorgängerversion abgelöst. Nun folgt die nächste größere Überarbeitung.Die Anwendung richtet sich an Nutzer, die Audio-, Video-, Bild- und Dokumentdateien zwischen unterschiedlichen Formaten umwandeln möchten. Zu den typischen Aufgaben zählen die Konvertierung von Videodateien für mobile Geräte, das Extrahieren von Audiospuren oder die Anpassung von Bildformaten. Während Permute bislang auch auf Intel-Macs lief, setzt die neue Version ausschließlich auf Apple-Prozessoren und verlangt macOS 26.Neue Oberfläche, überarbeitete ArbeitsabläufeNach Angaben des Entwicklers wurde Permute 4 von Grund auf neu gestaltet. Die Benutzeroberfläche soll wichtige Funktionen schneller zugänglich machen und verschiedene Arbeitsschritte stärker zusammenführen. Neu ist unter anderem die Möglichkeit, PDF- und Textdateien direkt in die Warteschlange aufzunehmen und dort gemeinsam mit anderen Medieninhalten zu verarbeiten.Ebenfalls überarbeitet wurden die Werkzeuge zum Zuschneiden und Kürzen von Dateien. Bei Audiodateien zeigt Permute nun eine Wellenform an, während für Bild- und Videobearbeitung zusätzliche Hilfslinien und Pixelangaben zur Verfügung stehen. Nutzer können außerdem Untertitel- oder Audiodateien per Drag-and-Drop zu bestehenden Videos hinzufügen.Eine weitere Neuerung sind sogenannte Ablagebereiche. Diese erlauben es, feste Zielorte und Konvertierungsprofile zu definieren. Dateien werden anschließend lediglich auf die entsprechende Fläche gezogen und automatisch mit den hinterlegten Einstellungen verarbeitet.Vorerst nicht im Mac App StoreTechnisch setzt Permute 4 stärker auf die Hardwarebeschleunigung aktueller Macs. Besonders bei ProRes-, HEVC- und MP4-Konvertierungen soll dies für schnellere Verarbeitung sorgen. Zusätzlich führt die Anwendung einen Energiesparmodus ein. Dieser reduziert die Prozessorlast während laufender Umwandlungen und soll den Mac kühler und leiser arbeiten lassen.Für fortgeschrittene Anwender wurde ein neues Expertenprofil integriert. Dieses gewährt direkten Zugriff auf die Einstellungen des Open-Source-Werkzeugs FFmpeg, das im Hintergrund zahlreiche Konvertierungsaufgaben übernimmt. Dadurch lassen sich Ausgabeformate deutlich genauer konfigurieren.Auffällig ist zudem, dass Permute 4 zunächst nicht über den Mac App Store angeboten wird. Der Entwickler verweist auf Apples Vorgaben für Upgrade-Angebote und deutet zugleich an, dass für eine Veröffentlichung Anpassungen erforderlich wären, die sich nachteilig auf das Nutzungserlebnis auswirken könnten. Eine spätere App-Store-Version wird zwar nicht ausgeschlossen, der Schwerpunkt liegt jedoch zunächst auf dem Direktvertrieb und der Bereitstellung über Setapp.Damit setzt sich eine Entwicklung fort, die Nutzer der Anwendung bereits kennen. Schon 2022 hatte der Entwickler über Probleme bei der Freigabe eines Updates berichtet. Damals beanstandete Apple die Umsetzung bestimmter Dateizugriffe und verlangte Änderungen an einer Funktion zur automatischen Erkennung externer Untertiteldateien. Vor diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass Permute 4 zunächst außerhalb von Apples Softwarekaufhaus erscheint. Der Preis der Vollversion beträgt 15 US-DollarBestehende Nutzer können bei einem Upgrade Preisnachlässe erhalten. Wer Permute 3 im laufenden Jahr erworben hat, erhält die neue Version ohne zusätzliche Kosten. Für ältere Lizenzen wird ein vergünstigtes Upgrade angeboten. Nutzer der Abo-Plattform Setapp erhalten Permute 4 automatisch über ihr bestehendes Abonnement. Die App lässt sich zwei Wochen ohne Einschränkungen ausprobieren.The post Permute 4 veröffentlicht: Neue Oberfläche, überarbeitete Arbeitsabläufe first appeared on ifun.de.