18.06.2026 07.49Online seit heute, 7.49 UhrBei einem schweren ukrainischen Drohnenangriff ist heute zum zweiten Mal binnen einer Woche eine Raffinerie in Moskau in Brand geraten. Die Flugabwehr der russischen Hauptstadt habe mehr als 180 Drohnen abgefangen, teilte Bürgermeister Sergej Sobjanin mit.„Mehreren Drohnen ist es gelungen, die Moskauer Ölverarbeitungsanlage zu erreichen“, räumte er zugleich auf seinem Telegram-Kanal ein. Laut dem unabhängigen Internetportal Astra gibt es mindestens fünf Brandherde in der Raffinerie. Auf in sozialen Netzwerken geteilte Videos sind eine starke Explosion und mehrere Feuer zu sehen.Den offiziellen Angaben zufolge wurden auch ein Wohnhaus und ein großer Gartenfachmarkt in Moskau getroffen. Im Umland sei ein Hochhaus beschädigt worden, teilte der Gouverneur der Region, Andrej Worobjow, mit. Über Verletzte in Moskau und Umgebung ist nichts bekannt.Große AnlageDie Ölraffinerie im Südosten Moskaus gehört zu Gaspromneft und ist eine der größten Anlagen in Russland mit einer Verarbeitungskapazität von elf Millionen Tonnen im Jahr. Sie deckt einen bedeutenden Teil der Treibstoffversorgung Moskaus ab.Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als vier Jahren gegen die von Kreml-Chef Wladimir Putin befohlene Invasion des Landes. Dabei greift sie in den vergangenen Monaten vermehrt Raffinerien im russischen Hinterland an. Das soll den angreifenden russischen Truppen die Treibstoffversorgung und Moskau die Kriegsfinanzierung erschweren.Moskau: Drohne traf russischen Bus mit KindernBereits gestern wurde nach russischen Angaben beim Einschlag einer Drohne in den Bus einer Schülermannschaft in der westrussischen Region Brjansk eine Frau getötet. Sieben Personen, darunter fünf Kinder, wurden laut Gesundheitsministerium ins Krankenhaus eingeliefert.In dem Reisebus sollen 44 Personen gesessen sein, darunter 28 Kinder eines Fußballteams aus dem belarussischen Gomel. Der Bus war laut den Angaben zum Badeort Gelendschik an der russischen Schwarzmeer-Küste unterwegs. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.