Fischerei- und Aquakulturproduktion auf Höchststand

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16.06.2026 14.22Online seit heute, 14.22 UhrNahrung aus dem Meer, aus Flüssen und Seen und auch aus Aquakulturen ist zunehmend gefragt: In dem nun veröffentlichten Bericht der Welternährungsorganisation (FAO) zu Fischerei und Aquakulturen ist von einem neuen Produktionshöchststand von 235 Millionen Tonnen die Rede, die im Jahr 2024 produziert worden seien.Diese Zahl setze sich aus 195 Millionen Tonnen Wassertieren und 40 Millionen Tonnen Algen und Meeresalgen zusammen. Das sagte Manuel Barange, FAO-Direktor für Fischerei und Aquakultur, bei der Vorstellung des Berichts auf einer Konferenz in der kenianischen Hafenstadt Mombasa.Zunehmende Bedeutung von AquakulturenDie weltweite Aquakulturproduktion habe bei tierischen Arten erstmals die symbolische Marke von 100 Millionen Tonnen überschritten, was einem Wachstum von 8,4 Prozent gegenüber dem Stand vor zwei Jahren entspricht, so Barange. Die Fangfischerei verzeichnete mit 92 Millionen Tonnen einen Anstieg von 1,7 Prozent gegenüber 2022.Nahrungsmittel aus dem Meer spielten eine zunehmend wichtige Rolle bei der Ernährung der Menschen, hieß es: Seit 1961 sei das Gesamtangebot an Lebensmitteln aus Wassertieren, Algen ausgenommen, doppelt so schnell gewachsen wie die Weltbevölkerung.„Wir entnehmen dem Meer zu viel“Bei der Nachhaltigkeit der Meeresfischerei gebe es aber weiter Anlass zur Sorge, sagte Barange. Schätzungsweise 62,4 Prozent aller weltweit befischten Bestände würden innerhalb biologisch nachhaltiger Grenzen befischt. Das bedeutet, ihre Populationen bleiben erhalten. Doch fast 38 Prozent der Bestände würden überfischt. „Wir entnehmen dem Meer zu viel“, so Barange. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.