Synology hat die neue Version 7.4 seines NAS-Betriebssystems DiskStation Manager freigegeben. Das Update wird zunächst schrittweise verteilt und steht nicht sofort auf allen Geräten zur Verfügung. Nach der Installation ist kein Downgrade auf eine ältere DSM-Version mehr möglich. Zudem startet das NAS während der Aktualisierung neu.Für viele Nutzer dürfte die wichtigste Information weniger in den neuen Funktionen liegen als in der Liste der unterstützten Geräte. Zahlreiche ältere Plus-, Value- und J-Modelle erhalten DSM 7.4 zwar noch, werden danach jedoch keine weiteren großen Betriebssystem-Upgrades mehr bekommen. Betroffen sind unter anderem populäre Modelle wie die DS918+, DS718+, DS216+II oder die DS218+.Unterstützung für ältere NAS läuft ausSynology setzt die in den vergangenen Jahren eingeschlagene Linie fort und begrenzt neue DSM-Versionen zunehmend auf aktuellere Hardware. Bereits bei früheren Versionen wurden einzelne Geräte nicht automatisch über verfügbare Aktualisierungen informiert und mussten manuell aktualisiert werden. Dies war etwa schon beim Start von DSM 7.0 und später bei DSM 7.2 der Fall.Auch diesmal verweist Synology darauf, dass einige ältere Baureihen das Update ausschließlich über das Download Center beziehen können. Automatische Benachrichtigungen bleiben aus.Wer eines der betroffenen Systeme betreibt, erhält mit DSM 7.4 damit voraussichtlich die letzte größere Weiterentwicklung des Betriebssystems. Sicherheitsupdates dürften zwar weiterhin folgen, neue Hauptversionen sind für diese Geräte jedoch nicht mehr vorgesehen.Fokus auf Stabilität und kommende FeaturesDie eigentlichen Neuerungen fallen vergleichsweise überschaubar aus. Administratoren erhalten zusätzliche Informationen zu LDAP- und SMB-Authentifizierungsverfahren. Außerdem zeigt DSM nun GPU-Informationen direkt im Info-Center an.Ein Schwerpunkt liegt auf Fehlerbehebungen. Synology korrigiert Probleme bei Single-Sign-On-Anmeldungen, Kerberos- und SAML-Authentifizierung, NFS-Freigaben, IPv6-Netzwerken sowie der Netzwerkkopplung per Link Aggregation. Darüber hinaus wurden mehrere Sicherheitslücken geschlossen, darunter eine Schwachstelle in Ghostscript.Gleichzeitig bereitet Synology die Plattform auf kommende Funktionen vor. Bereits bei DSM 7.3 hatte das Unternehmen verstärkt auf Datenmanagement, Deduplizierung und KI-nahe Funktionen gesetzt. Dazu zählen Werkzeuge zur Datenklassifizierung und zur Maskierung sensibler Informationen vor der Nutzung externer KI-Dienste.Auf der DSM-7.4-Webseite stellt Synology bereits weitere Funktionen in Aussicht. Der neue „DSM Agent“ soll Administratoren ab dem dritten Quartal 2026 bei der Fehlersuche unterstützen. Für das vierte Quartal sind zudem eine semantische Suche in Synology Drive sowie neue Kommunikationswerkzeuge wie ChatPlus und Meet angekündigt. Diese Bestandteile sind zum Start von DSM 7.4 allerdings noch nicht verfügbar.The post DSM 7.4 für Synology-NAS veröffentlicht: Neue Features, erster KI-Ausblick first appeared on ifun.de.