Krieg endet in totalem Fiasko | Denník Postoj - Slowakei

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18. Juni 2026Die USA und der Iran haben die Absichtserklärung zur Beendigung des Krieges unterzeichnet. US-Präsident Donald Trump unterschrieb im Schloss Versailles, Irans Präsident Massud Peseschkian laut Aussage des Teheraner Außenministeriums digital. Die Straße von Hormus soll ab sofort wieder geöffnet werden. Weitere Punkte – unter anderem über die Zukunft des iranischen Atomprogramms – sollen in den kommenden 60 Tagen verhandelt werden.  Iran-KriegAlle Zitate öffnen/schließen Deutsche Welle (BG) / 16. Juni 2026Deutsche WelleLand des MediumsBulgarienSprache des MediumsBulgarischArt des MediumsOnlineportalErscheinungsweisemehrmals wöchentlichVerbreitungsgebietlandesweitPolitische Ausrichtungliberal-konservativVisits< 500.000Herausgeber/VerlagBundesrepublik DeutschlandOnline-BezahlmodellAlle Inhalte kostenfreiReputationsschaden für die USADie USA haben nichts von dem erreicht, was sie sich vom Krieg gegen den Iran versprochen hatten, kritisiert der bulgarische Dienst der Deutschen Welle:„Trump hat diesen Krieg mit dem Versprechen begonnen, dem Regime in Teheran, dessen nuklearen Ambitionen und dessen Raketenprogramm ein Ende zu setzen. Das Regime ist jedoch nach wie vor an der Macht und scheint stabil zu sein. Das Raketenprogramm ebenfalls, und mögliche Fortschritte in Bezug auf das iranische Atomprogramm können unmöglich über das hinausgehen, was 2015 erreicht wurde und was Obama mit dem Iran ausgehandelt hatte. ... Die USA werden einen Reputationsschaden davontragen, die Welt wird die wirtschaftlichen Folgen tragen müssen, und das iranische Volk wird unter der Knute eines brutalen und immer radikaler werdenden Regimes leiden müssen.“Alexander Detew  Zum Originalartikel Denník Postoj (SK) / 17. Juni 2026Denník PostojLand des MediumsSlowakeiSprache des MediumsSlowakischArt des MediumsOnlineportalErscheinungsweisetäglichVerbreitungsgebietlandesweitPolitische AusrichtungkonservativOnline-BezahlmodellAlle Inhalte kostenfreiKrieg endet in totalem FiaskoAuch Denník Postoj ist skeptisch:„Es lässt sich schwer sagen, worin genau der Erfolg der USA und Israels in diesem Krieg bestehen soll. ... Die Amerikaner mögen noch versuchen, die desaströse Lage positiv darzustellen, aber die Israelis, für die der Konflikt eine existenzielle Frage ist, lassen sich nicht täuschen. In Tel Aviv zwitschern die Spatzen von den Dächern, dass der Krieg mit dem Iran in einem totalen Fiasko endete und die Schuld dafür nicht nur bei Donald Trump, sondern auch bei Benjamin Netanjahu liege.“Christian Heitmann  Zum Originalartikel Der Standard (AT) / 17. Juni 2026Der StandardLand des MediumsÖsterreichSprache des MediumsDeutschArt des MediumsTageszeitungErscheinungsweiseMontag bis SamstagVerbreitungsgebietlandesweitPolitische AusrichtunglinksliberalAuflage66.000 (2023)Visits20.000.000 – 30.000.000Herausgeber/VerlagStandard Verlagsgesellschaft m.b.H / Herausgeber: Oscar BronnerOnline-BezahlmodellAlle Inhalte kostenfreiIsrael braucht eine neue StrategieMit militärischen Mitteln allein wird Israel die gewünschte Sicherheit nicht erreichen, betont Der Standard:„Es ist trotz vieler taktischer Erfolge seinem eigentlichen Ziel nicht nähergekommen und hat enormes Leid im Libanon verbreitet. Nun steht auch Trump der Fortsetzung dieser Politik im Weg. ... Es ist an der Zeit, für Israel zu erkennen, dass es mit militärischer Stärke allein nie die gewünschte Sicherheit erreichen kann. Es benötigt eine ernsthafte Diplomatie sowie Verbündete in der Region, die auch verfügbar wären – im Libanon und in anderen arabischen Staaten. Aber dafür müsste sich auch die Politik gegenüber den Palästinensern ändern.“Eric Frey  Zum Originalartikel Naftemporiki (GR) / 18. Juni 2026NaftemporikiLand des MediumsGriechenlandSprache des MediumsGriechischArt des MediumsTageszeitungErscheinungsweiseMontag bis SamstagVerbreitungsgebietlandesweitPolitische AusrichtunglinksliberalVisits1.000.000 - 5.000.000Herausgeber/VerlagGiorgos MelissanidisOnline-BezahlmodellAlle Inhalte kostenfreiKein Wort über MenschenrechteIn diesen Abkommen fehlt etwas sehr wichtiges, betont Naftemporiki:„In der Vereinbarung, die den Weg für die langwierigen Verhandlungen über ein endgültiges Abkommen ebnet, wird mit keinem Wort auf die Menschenrechte eingegangen. Erinnern Sie sich daran, was Trump zu Beginn des Krieges sagte? Er versprach den Demonstranten Hilfe, forderte sie auf, Regierungsgebäude zu besetzen, und verurteilte gleichzeitig die wiederholten Hinrichtungen von Personen, die während der Unruhen im Januar festgenommen worden waren. Trump erklärt nun, dass er kein Interesse an einem Regimewechsel habe und die neuen Mullahs für gemäßigter halte.“Moisis Litsis  Zum Originalartikel Le Quotidien (LU) / 17. Juni 2026Le QuotidienLand des MediumsLuxemburgSprache des MediumsFranzösischArt des MediumsTageszeitungErscheinungsweisetäglichVerbreitungsgebietlandesweitPolitische AusrichtunglinksliberalAuflage4.000 (2022)Visits< 500.000Herausgeber/VerlagLumedia S.A.Online-BezahlmodellInhalte teilweise kostenpflichtigVerbraucher können noch nicht aufatmenDie Folgen des Krieges werden noch lange zu spüren bleiben, klagt Le Quotidien:„Lieferketten sind zusammengebrochen, nicht nur gestört. Petrochemische Anlagen wurden schwer getroffen. Das schwarze Gold wird nicht mehr aus den Pipelines strömen wie vor dem Konflikt. Sie müssen repariert werden. Auch Aluminium-Werke wurden von den Bombardierungen in Mitleidenschaft gezogen. … Und das ist nicht alles, denn die Golfregion liefert auch 30 Prozent der weltweiten Düngemittel. Der Preis für das, was auf unsere Teller kommt, wird weiter steigen. ... So zeigt allein Donald Trump ein breites Zufriedenheitslächeln nach seinem 'brillanten' Sieg gegen den Iran. Wir hingegen müssen noch eine Zeit lang die angerichtete Suppe auslöffeln.“Laurent Duraisin  Zum Originalartikel