Der FPÖ-Europaabgeordnete Gerald Hauser fordert, Osttirol von Windkraftanlagen freizuhalten. Während die EU-Kommission den Ausbau der Windenergie vorantreibe, wachse in Europas Regionen der Widerstand gegen Eingriffe in Landschaft und die Missachtung örtlicher Interessen, erklärt Hauser in einer Presseaussendung der FPÖ.Am 26. Juni nimmt Hauser an einer Konferenz der Patriots for Europe Foundation in Ainet in Osttirol teil. Unter dem Titel „Gegenwind aus den Regionen – Die Windenergiepolitik der EU auf dem Prüfstand“ wollen Politiker und Experten die Folgen der europäischen Windenergiepolitik untersuchen und Alternativen vorstellen.Neben Hauser sollen der Naturschützer Josef Erhard, der Journalist Florian Machl sowie der Arzt und Notfallmediziner Hannes Strasser sprechen. Hauser kritisiert, dass Fragen zu Mikroplastik, Infraschall, Bodenversiegelung, Waldrodungen und den tatsächlichen Kosten der Windkraft aus seiner Sicht nicht ausreichend berücksichtigt würden. Studien und Gerichtsurteile zeigten nach seiner Darstellung, dass mögliche Umwelt- und Gesundheitsfolgen ernster genommen werden müssten.„Die entscheidende Frage lautet, ob über die Zukunft unserer Regionen die Menschen vor Ort oder Bürokraten in Brüssel entscheiden“, so Hauser. Die Freiheitlichen stünden für eine Energiepolitik, die Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit mit Natur- und Gesundheitsschutz verbinden solle.Die Veranstaltung beginnt am 26. Juni 2026 um 19 Uhr im Austro PopUp in Ainet. Im Anschluss ist ein Austausch mit den Referenten vorgesehen.