19.06.2026 22.53Online seit heute, 22.53 UhrTrotz Korruptionsvorwürfen hat US-Präsident Donald Trump einen vom Golfemirat Katar geschenkten Jumbojet als künftige Regierungsmaschine vorgestellt. „Das andere Flugzeug war etwa 35 Jahre alt, und es war an der Zeit“, sagte der sichtlich begeisterte Trump heute auf einem Podium vor der Maschine vom Typ Boeing 747.Die neue Maschine sei „praktisch doppelt so groß“ wie das Vorgängermodell und wirke auf der Landebahn „sogar noch größer“. Trump schwärmte weiter über „die größte Air Force One, die je gebaut wurde“: „Sie fliegt weiter und schneller als jede andere Air Force One.“Im Mai 2025 hatte Trump trotz scharfer Kritik das wertvolle Flugzeug als Geschenk des Golfemirats Katar angenommen – und dafür Vorwürfe der Bestechlichkeit auf sich gezogen.Laut Air Force soll die Maschine, die nun in einem Hangar auf dem Militärflugplatz Joint Base Andrews nahe der US-Hauptstadt Washington steht, zunächst Testflüge absolvieren. Erst nach den Testflügen werde die Maschine offiziell in die aktive Regierungsflotte aufgenommen, hieß es.NATO-Gipfel Anfang JuliFrüheren Angaben Trumps zufolge soll die Maschine pünktlich zum 250. Geburtstag der Vereinigten Staaten als Regierungsflieger in Dienst gestellt werden – also zum 4. Juli, dem Unabhängigkeitstag.Der Republikaner kündigte nun an, mit dem neuen Jumbojet in die Türkei fliegen zu wollen. Anfang Juli wird er zum NATO-Gipfel in Ankara erwartet. Zudem wolle er die Boeing 747 für einen Flug zu einer „großen Konferenz“ in China nutzen, konkreter wurde Trump allerdings nicht.Umstrittenes Geschenk aus KatarFrüheren Berichten zufolge hat die Maschine vom Typ Boeing 747 einen Wert von etwa 400 Millionen US-Dollar (348 Mio. Euro). Das außergewöhnliche Präsent eines ausländischen Partners wirft rechtliche und ethische Fragen auf.Demokraten sprachen von „blanker Korruption“ und drohten mit Protestaktionen im US-Parlament. Trump hingegen verteidigte das Geschenk des Golfstaates vehement. Auch Katars Regierung wies Kritik zurück. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.