UNO-Menschenrechtskommissar kritisiert EU-Migrationspolitik

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20.06.2026 14.02Online seit heute, 14.02 UhrDer UNO-Menschenrechtskommissar Volker Türk hat die Verschärfung der EU-Migrationspolitik kritisiert, die unter anderem Abschiebezentren in Drittländern außerhalb der EU erlaubt. EU-Mitgliedsstaaten könnten ihre „menschenrechtlichen Verpflichtungen“ nicht „einfach an Drittländer auslagern“, sagte Türk heute in Genf.Das EU-Parlament hatte am Mittwoch die Rückführungsverordnung gebilligt, mit der mehr Abschiebungen aus der EU ermöglicht werden sollen. Türk verwies auf ein „hohes Risiko von Menschenrechtsverletzungen“ bei der Rückführung schutzbedürftiger Menschen.Der Schutz der Menschenrechte und die Wahrung der Menschenwürde müssten „sowohl in der Praxis als auch im Recht“ im Mittelpunkt stehen. Er erinnerte außerdem daran, dass gemäß der internationalen Menschenrechtsbestimmungen „niemand an einen Ort zurückgebracht werden darf, an dem ihm das Risiko schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen droht“. Dieses Prinzip müsse von allen Staaten „unter allen Umständen uneingeschränkt respektiert werden“. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.