17.06.2026 10.37Online seit heute, 10.37 UhrDas Bildungsministerium baut den Mobilitätszuschusses für Gedenkstättenbesuche für Schulklassen aus. Neben den KZ-Gedenkstätten Mauthausen und Gusen sowie der zugehörigen Außenlagern Ebensee und Melk werden künftig 16 weitere nationale Gedenkstätten und Erinnerungsorte sowie die KZ-Gedenkstätte Dachau in Deutschland in das Förderprogramm aufgenommen, teilte das Ministerium in einer Aussendung heute mit. Auch die berechtigten Klassen wurden zuletzt erweitert.Zu den neuen förderungswürdigen Gedenkstätten zählen unter anderem der Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim, das ehemalige KZ-Außenlager Guntramsdorf sowie der Gedenk- und Lernort Persmanhof.Dachau wiederum wurde aufgenommen, um Schülerinnen und Schülern in Tirol und Vorarlberg weite Fahrten zu ersparen. Ganz generell setzt man mit der Erweiterung der Gedenkstättenförderung auf einen verstärkten regionalen Bezug in der Auseinandersetzung mit der Geschichte.Gefördert werden Gedenkstättenbesuche mit einem Betrag zwischen 250 und 500 Euro pro Klasse (je nach Entfernung der jeweiligen Schule zur Gedenkstätte). Ursprünglich wurden nur Fahrten in der achten Schulstufe gefördert, seit dem heurigen Schuljahr wurde dies auch auf die elfte Schulstufe ausgeweitet.„Der Mobilitätszuschuss für Gedenkstättenbesuche stellt eine wichtige, niederschwellige finanzielle Unterstützung dar, um das Lernen über den Nationalsozialismus sowie die Vermittlung der vielfältigen jüdischen Geschichte zu ermöglichen“, sagte Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS). „Gedenkstätten machen Geschichte erfahrbar und geben den Opfern von Verfolgung, Entrechtung und Vernichtung ihre Namen und Geschichten zurück“.