Trump fehlt bei Eröffnung von Obama-Center

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18.06.2026 21.21Online seit heute, 21.21 UhrZur Eröffnung des Obama-Centers in Chicago (US-Bundesstaat Illinois) haben sich zahlreiche Stars und frühere US-Präsidenten die Ehre gegeben – Amtsinhaber Donald Trump ist der Zeremonie heute allerdings ferngeblieben.An der Einweihung des Obama Presidential Center, das sich dem Leben und politischen Wirken von Ex-Präsident Barack Obama widmet, nahmen US-Showgrößen wie die Musiker Stevie Wonder und Bruce Springsteen, Regisseur Steven Spielberg und Hollywood-Star Tom Hanks teil.Aus Europa waren die frühere deutsche Regierungschefin Angela Merkel und der ehemalige italienische Regierungschef Matteo Renzi angereist. Merkel, die seit ihrer Zusammenarbeit während ihrer Regierungszeit ein gutes Verhältnis zu dem früheren US-Präsidenten pflegt, hatte Ende 2024 gemeinsam mit Obama ihre Memoiren in Washington vorgestellt.Die Eröffnungsfeier in Chicago war eine der seltenen Gelegenheiten, zu denen sich die noch lebenden früheren US-Präsidenten an einem Ort versammelten. Neben Obamas Parteifreunden Bill Clinton und Joe Biden folgte auch der republikanische Ex-Präsident George W. Bush der Einladung.Trumps Fehlen steht sinnbildlich für die tiefen politischen Gräben in den USA. Der Rechtspopulist übt regelmäßig Kritik an Obama und greift den ersten schwarzen Präsidenten der USA auch mit persönlichen Beleidigungen an.Das Obama-Center liegt in der Nähe der Universität von Chicago, an der Obama einst Rechtswissenschaften unterrichtete. Nach seiner Zeit als Senator zog er 2009 ins Weiße Haus ein. Seine Präsidentschaft endete 2017 nach zwei Amtszeiten. Das Obama Presidential Center umfasst eine öffentliche Bibliothek, einen Basketballplatz sowie ein Museum. Anders als in den 15 anderen Präsidentenbibliotheken in den USA werden die Archive im Obama-Center digitalisiert.