Budgetmittel für Digitalisierung steigen wieder

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20.06.2026 06.43Online seit heute, 6.43 UhrNach Kürzungen im letzten Doppelbudget sollen die Mittel für Digitalisierung in den nächsten zwei Jahren wieder steigen. 2027 wächst das Budget für Digitalisierung im Bundeskanzleramt von 57,3 Mio. Euro auf 97,2 Mio. und 2028 weiter auf 102,5 Mio. Euro.Gemeinsam mit Mitteln etwa für die „Public AI“-Initiative und Ermächtigungen stünden 2027 bis zu 117 Mio. und 2028 bis zu 130 Mio. Euro zur Verfügung, so der für Digitalisierung zuständige Staatssekretär Alexander Pröll (ÖVP) bei einem Pressetermin diese Woche.Die vergangenen zwei Jahre sei man „finanziell sehr am Limit“ gewesen, sagte er. Die dank des „ambitionierten Budgets“ nun möglichen Investitionen würden ein Vielfaches an Einsparungen in der Verwaltung mit sich bringen.Notwendig ist ein Anstieg der Mittel allein deswegen, weil die Betriebskosten für die bereits bestehenden digitalen Anwendungen durch die wachsende Zahl von Nutzerinnen und Nutzern stark steigen. Zudem wolle man weiter in bestehende Schlüsselprojekte investieren, so der Staatssekretär. Ziel des Ausbaus der ID Austria ist weiterhin, dass im Jahr 2030 alle rund 9 Millionen Menschen in Österreich die App haben.