War der Wald früher wirklich besser?

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Der Wald stirbt. Das hören wir seit Jahrzehnten – erst das Waldsterben der 80er, heute Dürre, Borkenkäfer, absterbende Fichten. Und irgendwie schwingt dabei immer dieselbe Botschaft mit: Der Mensch ist schuld. Der Mensch zerstört. Ohne den Menschen wäre alles besser. Aber ist das wirklich so einfach? Naturschutz bedeutet für viele: Früher war alles besser, früher war der Mensch nicht involviert, und jetzt ist er ein reiner Störfaktor für die Ökosysteme. Ist das wirklich so, oder ist es vielleicht eine nostalgische Erzählung? In dieser Folge geht es um unsere Rolle im Ökosystem Wald, um die Frage, warum wir die Bäume im Wald so emotional verteidigen und ob wir den Wald damit tatsächlich schützen oder nur ein Bild von unserem Fantasiewald konservieren.Protagonisten:Prof. Henrik Hartmann – Forstwissenschaftler, Professor für Waldschutz an der Georg-August Universität Göttingen, Leiter des Instituts für Waldschutz, Julius Kühn-Institut (JKI)Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:Artikel von MDR Wissen "Wir machen Wald!"Themenheft des Journals für Kulturpflanzen mit Beiträgen internationaler Forschender zum Thema "Waldschutz im Klimawandel"Tipps aus der ARD Mediathek:"Unsere Wälder" – Staffel 1 "Past Forward: Wann stirbt der deutsche Wald?" Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:"Kaffee, extra schwarz." – Der Podcast mit Mansour und Mayer-RüthRedaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas JähnFragen, Wünsche, Kritik und Feedback?Gerne her damit an: grossefragen@mdr.deUnterstützt uns: Wenn euch "Die Großen Fragen in 10 Minuten" gefallen, freuen wir uns über eine Bewertung oder einen Kommentar auf eurer liebsten Podcast-Plattform. Abonniert uns in der neuen ARD Sounds App oder wo immer ihr eure Podcasts hört, um keine Episode zu verpassen. Und empfehlt uns gerne bei Freunden, Verwandten und Kolleginnen weiter!