Wer wissen möchte, warum die SSD des eigenen Macs plötzlich an ihre Grenzen stößt, hat inzwischen eine wachsende Auswahl an Analysewerkzeugen zur Verfügung. Mit Radix ist nun eine weitere Anwendung hinzugekommen, die sich als kostenlose und quelloffene Alternative zu kostenpflichtigen Lösungen wie DaisyDisk positioniert.Die Anwendung durchsucht ausgewählte Ordner, Laufwerke oder komplette Datenträger und visualisiert die Ergebnisse anschließend in einem interaktiven Kreisdiagramm. Nutzer können sich so schnell einen Überblick darüber verschaffen, welche Verzeichnisse und Dateien besonders viel Speicherplatz belegen.Speicherfresser im Blick behaltenWerkzeuge zur Speicheranalyse gehören seit Jahren zu den festen Helfern vieler Mac-Anwender. Gerade auf Systemen mit begrenztem SSD-Speicher oder nach längerer Nutzungsdauer sammeln sich häufig große Datenmengen an, deren Ursprung nicht immer offensichtlich ist.Radix setzt dabei auf eine vollständig native Umsetzung für macOS. Die Oberfläche wurde überwiegend mit SwiftUI entwickelt und orientiert sich optisch an aktuellen Apple-Anwendungen. Laut Entwickler soll die Anwendung vergleichsweise ressourcenschonend arbeiten und bereits vorhandene Scan-Ergebnisse zwischenspeichern, um wiederholte Analysen zu beschleunigen.Neben der grafischen Darstellung des belegten Speicherplatzes bietet Radix zusätzliche Funktionen zur Dateiverwaltung. So lassen sich Dateien direkt per Quick Look betrachten, Suchvorgänge auf einzelne Ordner oder komplette Analysebäume beschränken und Dateiinformationen detailliert anzeigen.Das Thema Speicheranalyse haben wir zuletzt bereits mit der Open-Source-Anwendung ApexDisk aufgegriffen, die ebenfalls beim Aufspüren großer Dateien helfen soll.Konkurrenz für etablierte AnalysewerkzeugeMit seinem Funktionsumfang tritt Radix nicht nur gegen DaisyDisk an. Auch bekannte freie Anwendungen wie GrandPerspective zählen zur direkten Konkurrenz. Gerade GrandPerspective gehört seit vielen Jahren zu den bekanntesten Vertretern dieser Kategorie und wurde erst kürzlich optisch überarbeitet.Während GrandPerspective auf sogenannte Treemap-Darstellungen setzt, verwendet Radix ein kreisförmiges Sunburst-Diagramm, das die Verzeichnisstruktur schrittweise nach außen erweitert. Welcher Ansatz übersichtlicher ist, dürfte vor allem von euren persönlichen Vorlieben abhängen.Radix wird kostenlos angeboten, steht als Open-Source-Projekt auf GitHub bereit und setzt macOS 14 oder neuer voraus.The post Radix: Neue Open-Source-App analysiert belegten Mac-Speicher first appeared on ifun.de.