Venezuela: Rettungsaktion für in Trümmern entdeckten Mann

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02.07.2026 10.02Online seit heute, 10.02 UhrGut eine Woche nach dem verheerenden Doppel-Erdbeben in Venezuela versuchen Hunderte Rettungskräfte, einen lebend in den Trümmern entdeckten Mann zu retten. Der 43-jährige Hernan Gil steckte laut dem Bericht einer AFP-Reporterin heute im besonders schwer betroffenen Ort Catia La Mar weiter unter den Trümmern eines eingestürzten siebenstöckigen Gebäudes fest.Gil habe als Wachmann in dem Gebäude gearbeitet, berichteten Anwesende. Als dieses einstürzte, sei er in seinem Wachhäuschen verschüttet worden. Rettungskräfte aus sieben Ländern beteiligten sich an der Aktion zu seiner Rettung, die bereits seit drei Tagen andauert.Die beteiligten Rettungsteams kommen aus Venezuela, Chile, Costa Rica, El Salvador, Mexiko, Portugal und den USA und arbeiten rund um die Uhr.„Ziemlich kompliziert“Heute Früh waren die Rettungskräfte nur noch knapp einen Meter von Gil entfernt. Vorsichtig trugen sie weitere Trümmer ab, um weitere Einstürze in dem Schuttberg zu verhindern. Die Arbeit sei „ziemlich kompliziert“, berichtete der Leiter des chilenischen Rettungsteams, Cristian Vera. „Es war nicht einfach, genau den Punkt zu erreichen, an dem sich das Opfer befindet.“Über 2.295 Todesopfer geborgenAm Mittwoch vergangener Woche hatten kurz hintereinander zwei starke Erdbeben Venezuela erschüttert. Nach offiziellen Angaben wurden bislang 2.295 Todesopfer geborgen, mehr als 11.000 Menschen wurden verletzt. Zehntausende Menschen werden zudem noch vermisst. Zum Gedenken an die Opfer rief Übergangspräsidentin Delcy Rodríguez am Mittwoch eine siebentägige Staatstrauer aus. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.