30.06.2026 20.39Online seit heute, 20.39 UhrNach den Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Toten auf mindestens 1.943 gestiegen. Das teilte der Präsident der Nationalversammlung, Jorge Rodriguez, heute mit. Verletzt seien mehr als 10.500 Menschen. In der schwer betroffenen Region La Guaira fehlt von rund 10.000 Menschen noch jede Spur.In nur zwei Städten von La Guaira – Catia La Mar und Caraballeda – hätten sich nach Schätzungen der Behörden zum Zeitpunkt der Erdbeben der Stärke 7,2 und 7,5 vor etwa einer Woche rund 30.000 Menschen befunden. Davon hätten sich rund 13.500 selbst in Sicherheit bringen können, rund 6.400 weitere seien in den Tagen danach von Rettungskräften gerettet worden, sagte Rodriguez. Zu den fehlenden 10.000 Menschen machte er keine Angaben.Knapp eine Woche nach den Beben schwindet die Hoffnung auf die Bergung von Überlebenden. Rund 855 Gebäude wurden vollständig zerstört oder schwer beschädigt. Einsatzkräfte aus Venezuela und zahlreichen anderen Staaten suchen weiter unter eingestürzten Gebäuden nach Verschütteten. Nach einer Modellrechnung der US-Erdbebenwarte USGS könnte die Zahl der Toten in die Zehntausende gehen. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.