Grüne wollen flächendeckende Sommerbetreuung

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02.07.2026 13.36Online seit heute, 13.36 UhrDie Grünen haben heute eine flächendeckende Sommerbetreuung gefordert, vor allem angesichts der Situation im Westen. Laut Kindertagesheimstatistik 2024/25 sind Kinderbetreuungseinrichtungen – also Krippen, Kindergärten und Horte – vor allem dort lange zu.Während im Sommer die Einrichtungen in Vorarlberg und Salzburg je 15 und in Tirol, Oberösterreich und Kärnten je 13 Schließtage verzeichnen, sind es in Wien und Niederösterreich nur sieben, in der Steiermark fünf und im Burgenland gar nur ein halber Tag.Die längste Zeit ohne Sommerbetrieb gibt es über alle Bundesländer hinweg in den Horten, vor allem in Vorarlberg (45), Niederösterreich (21,5) und Salzburg (19).Grüne fordern verlässliche öffentliche BetreuungFür Familien bedeute das, dass zum einen ein Vollzeitjob für beide Elternteile kaum möglich sei und dass sie sich zum anderen extra Urlaub nehmen müssen, so die grüne Familiensprecherin Barbara Neßler in einer der APA übermittelten Stellungnahme. Feriencamps und andere private Betreuungseinrichtungen seien für viele oft nicht finanzierbar.„Statt einer verlässlichen öffentlichen Betreuung gilt vielerorts noch immer das Prinzip: ‚Die Mama wird’s schon richten.‘“Auch Unterschiede bei Vereinbarkeit übers JahrAber auch über das Jahr gerechnet gibt es starke Unterschiede bei den Öffnungszeiten: Österreichweit sind 86 Prozent der Kindertagesheime (Krippen, Kindergärten, Horte zusammengerechnet) mindestens 47 Wochen im Jahr geöffnet.Das Burgenland, Oberösterreich, Wien und die Steiermark erreichen dabei Werte von über 90 Prozent, Niederösterreich liegt knapp darunter. Vorarlberg bildet mit 81 Prozent in etwa die Mitte, Tirol erreicht 70 Prozent. In Vorarlberg und Salzburg sind weniger als 60 Prozent der Einrichtungen länger als 47 Wochen geöffnet. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.