Anschläge auf „Nord Stream“-Pipelines: Erste Anklage

Wait 5 sec.

01.07.2026 17.40Online seit heute, 17.40 UhrKnapp vier Jahre nach den Anschlägen auf die „Nord Stream“-Pipelines hat die deutsche Bundesanwaltschaft Medienberichten zufolge einen ersten Tatverdächtigen angeklagt. Das bestätigte auch die Kanzlei des angeklagten Ukrainers. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.Bei der Sabotageaktion im September 2022 waren die Leitungen, die für den Transport von russischem Gas nach Deutschland gebaut worden waren, durch Sprengsätze schwer beschädigt worden. Sie waren zu dem Zeitpunkt nicht in Betrieb.Der mutmaßliche Täter soll die Aktion koordiniert haben, wie die Bundesanwaltschaft nach seiner Festnahme im August 2025 erklärte. Er wurde in Italien gefasst und später nach Deutschland ausgeliefert. Medienberichten zufolge wirft ihm die Bundesanwaltschaft Angriffe auf zivile Energieinfrastruktur, das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion und die Zerstörung von Bauwerken vor. Zurück zur StartseiteORF.atNicht alle Bilder konnten vollständig geladen werden. Bitte schließen Sie die Druckvorschau bis alle Bilder geladen wurden und versuchen Sie es noch einmal.