Bildquellen: Urheberrechtlich geschützte Fotos der jeweiligen FeuerwehrenHeftige Gewitter mit Starkregen und stürmischen Böen haben am Montagabend im Mühlviertel für zahlreiche Feuerwehreinsätze gesorgt. Innerhalb kurzer Zeit mussten die Einsatzkräfte zu einer Vielzahl von Schadenslagen ausrücken. Besonders betroffen waren mehrere Gemeinden, in denen es zu Überflutungen, Murenabgängen und umgestürzten Bäumen kam. Bereits in den Abendstunden gingen die ersten Notrufe bei den Florianistationen ein. Die Einsatzkräfte wurden im Minutentakt alarmiert. Die häufigsten Einsatzstichworte lauteten „Baum über Straße“, „Überflutung“ sowie „Mure auf Verkehrsfläche“. Zahlreiche Straßen mussten von Geröll, Schlamm und umgestürzten Bäumen befreit werden, um die Verkehrswege wieder passierbar zu machen.Durch die enormen Niederschlagsmengen wurden zahlreiche Keller, Garagen und Straßen überflutet. In einigen Bereichen verschütteten Muren Straßen und Einfahrten. Die Feuerwehren sicherten die betroffenen Bereiche, pumpten Wasser aus Gebäuden und beseitigten die Unwetterschäden.Die Gewitterzelle brachte innerhalb kurzer Zeit enorme Regenmengen mit sich. Zusätzlich sorgten kräftige Windböen dafür, dass zahlreiche Bäume entwurzelt oder abgebrochen wurden und Verkehrswege blockierten. Mehrere Straßen mussten während der Aufräumarbeiten vorübergehend gesperrt werden.Die Feuerwehren standen bis in die Nachtstunden im Dauereinsatz. Dank des raschen und koordinierten Zusammenwirkens der Einsatzkräfte konnten die zahlreichen Schadenslagen zügig abgearbeitet werden. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand.Mit dem Abzug der Gewitter beruhigte sich die Lage in den späten Nachtstunden wieder. Die Aufräumarbeiten werden in einigen Bereichen jedoch auch in den kommenden Stunden noch andauern.