Vom Vorwurf der Verleumdung sind am Mittwoch eine 15-Jährige und ihre Mutter am Wiener Landesgericht nicht rechtskräftig freigesprochen worden. Im Fokus des Prozesses stand die Frage, ob die beiden bewusst einen gleichaltrigen Mitschüler einer Vergewaltigung sowie Schwängerung der 15-Jährigen bezichtigt hatten. Das Gericht konnte letztlich keine absichtliche falsche Verdächtigung nachweisen. Ein Schwangerschaftstest hatte sich letzten Endes als negativ erwiesen.