Italien: Venetien ruft wegen Dürre Notstand aus

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02.07.2026 17.30Online seit heute, 17.30 UhrDie Region Venetien im Nordosten Italiens hat wegen einer Dürre den Notstand ausgerufen. Unter Verweis auf „abnormale“ Bedingungen forderte Venetiens Präsident Alberto Stefani die örtlichen Behörden auf, einen „sparsameren und nachhaltigeren Umgang mit Wasserressourcen“ zu finden, wie es in einer heute auf der Website der Region veröffentlichten Erklärung hieß. Zwischen Jänner und Mai war mehr als ein Viertel weniger Regen als im gleichen Zeitraum im Jahr 2025 gefallen.Wasserstand des Gardasees „erheblich fallend“Die Durchflussmengen der wichtigsten Flüsse der Region lagen den Behörden zufolge „deutlich und konstant“ unter dem Durchschnitt. Beim Po, dem größten Fluss Italiens, waren sie um 23 Prozent niedriger. Auch der Wasserstand des Gardasees sei „erheblich fallend“, teilte die Region mit. Der größte See Italiens ist nicht nur ein beliebtes Urlaubsziel, sondern auch eine wichtige Wasserquelle für Landwirtschaft, Fischerei und Industrie. In Italien ist die Ausrufung des Notstands üblicher, da dieser Schritt eine schnellere Freigabe von staatlichen Mitteln und eine Beschleunigung behördlicher Verfahren ermöglicht.ExtremwetterZwar lassen sich einzelne Extremereignisse nicht direkt auf eine bestimmte Ursache zurückführen, klar ist laut Weltklimarat aber: Durch die Klimakrise werden Extremwetterereignisse wie Starkregen und Überschwemmungen, Hitze und Dürre häufiger und intensiver.